Re: Software die die Welt nicht braucht (2/3) - Macworld: Software hilft beim Umzug vom …

September 29th, 2008

softwarec Burner. Einfacher geht es nicht und auch
> > hier liegt Windows weit zurück…
>
> In Sachen Einfachheit: Geh mal zu einem Bekannten mit Windows XP.
> Wähle Bilddateien (z.B. JPEG) im Explorer aus (z.B. via Gummiband
> Markierung). Im Aufgabenbereich links erscheint ein Punkt “per Email
> versenden”. Klick mal drauf. “Sollen die Bilddateien vorher
> verkleinert werden?”. So muß das sein!
Siehst du, wieder ne blöde Dialogbox, die die Leute verwirrt! ;-) “Ja
wie, verkleinern? Wieso sollte ich die verkleinern wollen? Und wenn
ja: Auf welche Grösse?”
Das ist diese Assistentenkacke, die sich wie eine Seuche in Windows
breitmacht und bei der alle Windows-Freaks die ich kenne das kalte
Kotzen kriegen und die DAUs immer noch genauso ratlos dransitzen!
<:-)
Merke: Die Benutzerfreundlichkeit des Macs liegt darin, dass er dich
NICHT ständig mit blöden Fragen nervt ("Hey! It looks like you're
writing a letter!" - AAAH!!!) sondern es einfach MACHT! 8) Beispiel? USB-Standardklassengeräte: Am Mac: Anschliessen, geht! Am
PC (Win98): Wollte *JEDES* Mal als ich’s probiert hab nen Treiber,
selbst wenn’s ein scheiss Standardklassengerät wie ne Maus oder ne
USB-Digicam ist! Manchmal hatter die Treiber schon auf der Platte,
dann freut er sich wie ein Schnitzel: “Hurra! Neue Hardware
gefunden!” und Fenster poppen auf, Fortschrittsbalken rasen durch und
zum Schluss darf man “OK” klicken! All das *passiert* einfach nicht
am Mac! <:-)
USB-Maus, Digicam, Lautsprecher, Grafiktablett: Anstöpseln und das
war's!
David Coursey hat nach seinem Umstieg von WiXP auf OS X mal
geschrieben "what i like about the Mac is that the operating system
doesn't get in your face all the time", und das trifft's exakt auf
den Punkt! Mit jedem "wollen sie..?" scheissdreck lenkt er dich schon
wieder von dem ab, was du eigentlich tun willst!.. Das kapiert M$
nicht! Und v.a. kapieren sie nicht, dass sie mit ihrer
Assistenten-Kacke *immer* die Arschkarte haben, denn es gibt die
eiserne Regel, die ich selbst bei Windows damals JEDES mal bestätigt
gesehen habe: WENN man mal etwas neues mit nem Programm machen will
und nicht weiss, wie man da am besten vorgeht und sich denkt "Okay,
probieren wir mal den Assistenten aus!", dann ist mit 100%iger
Wahrscheinlichkeit das, was du machen willst NICHT als Option im
Assistenten drin!
Die Krönung bei WiXP war ein Assistent um die Bildschirmauflösung zu
ändern, ich glaub da bin ich schreiend aus dem Zimmer gerannt! <:-)
> Windows XP hat gerade für Routinejobs (… ich sage nur: neuen Ordner
> anlegen …) viele intelligente Verbesserungen.
Jaja, siehe oben! ;-) Sehr intelligent!
> > Also in Sachen Palm geben sich beide Plattformen nichts, der
> > Funktionsumfang von palm Desktop ist aktuell auf beiden Plattformen
> > vergleichbar. Mit OS X.2 liegt Apple aber hier wieder weit vor
> > Windows.
>
> Und was wäre zum Beispiel mit meinem Ericsson T68? Einfach
> danebenlegen, Telefonbuch, Gesprächsliste (!), Termine, ToDos werden
> automatisch synchronisiert? Das möchte ich auf dem Mac mal sehen!
Komisch, und das geht mit Windows?? Wie machst du das, wenn M$ erst
im Mai das SDK für Bluetooth für XP ausgeliefert hat? <:-))
http://www.heise.de/newsticker/data/anw-18.04.02-006/
..oder meinst du, dass du nicht glaubst, dass der Mac das hinbekommt? 8) Tja, dann guck dir die Keynote am besten nochmal an! ;-) V.a. was
der Sony/Ericsson Mann Sagt von wegen “wir haben überall nach einem
Programm gesucht, mit dem wir diese Synchronisierung machen können,
und in OS X haben wir’s gefunden! Sowas *gibt* es nicht unter
Windows!”
> > Nein, kann nicht jeder Windows-Notebook, zumindest nicht so
> > problemlos und was die meisten überhaupt nicht können: Deckel auf ->
> > Aufwachen…
>
> Je nach BIOS des Herstellers … Auch hier kennt Windows XP viele
> Workarounds, um mit ACPI auch problematische Rechner sauber zu
> managen.
Jaja, M$-Drohne, schon recht! <:-) Alle 2 Monate Berichte in der C't
wie beschissen es mit ACPI auch Jahre nach der Einführung noch
aussieht, weil sich die ganzen PC-Hardwarehersteller mal wieder nicht
auf etwas einigen können, aber WiXP kann das natürlich! ;-) Kennen wir ja schon zur Genüge, ich sag nur VESA!..
> > > Ich finde nicht legitim, dass Apple hier (”Switch”) lauter Features
> > > von PCs aufzählt, wegen derer ich auf den Mac wechseln sollte!
> > > Implizit klingt das so, als ob ein Windows Rechner das alles nicht
> > > könnte … Quatsch!
> >
> > es geht bei der Kampagne weniger um die Features, sondern mehr um das
> > gesamte: “Digital Hub” ist bei Apple kein Schlagwort sondern eine
> > durchdachte Strategie…
>
> Digital Hub steht bei Microsoft seit dem (unsäglichen!) Windows ME im
> Vordergrund der Consumer-Versionen (jetzt: XP Home).
Nein, “Digital Hub” ist ein Apple-Konzept! 8) Was du meinst sind
“Billy’s lustige Phantastereien”, Teil 2354! ;-D So wie das, was er
im Artikel mit dem Bluetooth-SDK da oben sagt! Viel labern, nix tun,
das war schon immer Billy’s Strategie! ;-) Ich hab hier ein Interview aus dem Jahre 94 hier, Jungejunge, was der
vorraussagt, wie es schon vor 4 Jahren aussehen hätte sollen! <:-) Zu
geil! ;-D
Geld per Funküberweisung von elektronischen Geldbeuteln, Micropayment
überall und all so'n Kram, echt witzig! 8) > Nicht ohne Grund
> kracht es zwischen MS und Apple wegen der Konkurrenz zwischen Windows
> Media und Quicktime. Beide Firmen investieren hier massiv.
Was hat das mit Digital Hub zu tun? Ist dir das Konzept überhaupt
klar?
Anscheinend nicht, sonst würdest du das nicht mit ME/XP vergleichen!
>:-)
Zeig mir doch mal bitte ansatzweise, wie WiXP mp3-Hardwareplayer
anspricht! ;-) Sind sie schon beim Stadium “wird ohne Treiberinstallation erkannt”? 8) Oder gar doch schon bei “player erscheint im Explorer als
Laufwerk”? ;-D
Wahrscheinlich braucht man aber (wie fast immer) wieder mal
herstellerspezifische Software um die Dinger zu füllen! <:-)
..Teil 3 gleich!

Re: ey daus die maus… redundante software ?!? - Höfliche Software steigert Zufriedenheit…

September 28th, 2008

href=”http://softwarenewschannel.com/2008/09/28/photoshop-cs3-lowest-price-19995-23/”>es-and-online-photo-editors/”>software die Zeit noch ein Beitrag, der sich 13.5 mal gewaschen hat.
Ich glaube, nicht nur die DAUs sind froh über die ‘redundante
Software’. Bei mir stapeln sich die Programme bis unter die Decke,
aber: in der Produktion sind nur stets ZWEI.
Ja, zwei: Office und OpenO, PhotoShop und PhotoImpact, Ahead und
Roxio, WinAmp und QuickTime, Ultra und Slick, TotalC und WinNC,
ThumbsPlus und ACDSee, WinRAR und PowerARC, WS und Voyager, etc., pp.
Geht’s nicht mit dem einen, so geht es doch mit dem anderen. Und -
von gewissen Singularitäten mal abgesehen - warten noch mehr Proggis
in der Pipeline. Für den Fall dass sich die Etablierten ein Stück
zuviel Zeit und Muße gönnen (wie etwa IE selig).
Es mag bei den GUIs und ihren Meldungen anfangen, macht aber selbst
bei den Progs noch nicht Schluß. Selbst bei old good DOS 3.3 gab’s
COPY und XCOPY (na, die Unterschiede?…) und bei der 95-er GUI habe
ich fleißig mitgeraten wieviele *unterschiedliche* (Bill, sei mir
gnädig) Wege es gab irgendwas Alltägliches wie zB. eine Datei anlegen
bzw. löschen zu tun.
Unergonomische Torkelei? Klar, aber ein Bisschen Spaß muss auch sein.
Heute, also seit 10 Jahren, sind Dinge wie Skalierbarkeit, Load
Balancing, SMP und HACP ins Vorfeld gerückt. Immer schön redundant
bleiben…
Und was sind euere Erfahrungen mit der Redundanz - und wo, auf
welchem Level, habt Ihr sie zunächst / zuletzt gemacht?
Euer
*neugierigbin*
Waran

Re: Warum verdongeln die ihre Software nicht? - BSA: 30 Prozent aller Software in Deutsc…

September 28th, 2008

softwareenn ein Hersteller meint (wir tun
> > das), es seinen Kunden zumuten zu müssen und zu können, dann darf er
> > bei dieser Fessel nicht an Geld und Features sparen!
>
> Ist der Preis wirklich so enorm?
Gute Stecker kosten in mittleren Stückzahlen ca. 50 EUR.
> > Das geht heute mit USB sehr gut. Da steckst Du doch auch Deinen
> > Memory-Stick ein, ohne zu lamentieren!? Ordentliche Stecker laufen
> > auch im Netzwerk, und dann merkst Du garnicht mehr, daß Du gesongelte
> > SW hast. Allenfalls weil Du mal kurz einen Trieber vom Netz ziehen
> > und drüberziehen mußt. Das machst Du aber bei anderem Schnickschnack
> > kommentarlos.
> > Also: Es ist sicher nicht ideal, aber die Horror-billig-Monsterdongel
> > der späten 80er sind lange tot!
>
> Billig im Sinne von Pfusch?
Joo, da war teilweise ein Transistor über die Druckerleitungen
gelötet…
Heutige Stecker sind nahezu völlig transparent und mit hochwertiger
Verschlüsselung ausgestattet, im Gebrauch sehr robust.
>
> Kann man im Netz irgendwo etwas über die verschiedenen Kozepte des
> Dongle-Designs finden? Würde mich interesieren …
http://www.wibu.de
UliKa
(wir sind Kunde dort, und wie man sieht, zufriedener)

Re: Warum verdongeln die ihre Software nicht? - BSA: 30 Prozent aller Software in Deutsc…

September 28th, 2008

> Wenn ein Hersteller meint (wir tun
> das), es seinen Kunden zumuten zu müssen und zu können, dann darf er
> bei dieser Fessel nicht an Geld und Features sparen!
Ist der Preis wirklich so enorm?
> Das geht heute mit USB sehr gut. Da steckst Du doch auch Deinen
> Memory-Stick ein, ohne zu lamentieren!? Ordentliche Stecker laufen
> auch im Netzwerk, und dann merkst Du garnicht mehr, daß Du gesongelte
> SW hast. Allenfalls weil Du mal kurz einen Trieber vom Netz ziehen
> und drüberziehen mußt. Das machst Du aber bei anderem Schnickschnack
> kommentarlos.
> Also: Es ist sicher nicht ideal, aber die Horror-billig-Monsterdongel
> der späten 80er sind lange tot!
Billig im Sinne von Pfusch?
Kann man im Netz irgendwo etwas über die verschiedenen Kozepte des
Dongle-Designs finden? Würde mich interesieren …
>
> UliKa
MfG
Illjuschin

redundante software freut die daus… - Höfliche Software steigert Zufriedenheit…

September 27th, 2008

toll, eine super statistik.
dabei ist es doch bekannt, das es mehrere arten von nutzern gibt.
primär einzuteilen in “ungeübte” nutzer und “erfahrene” nutzer (plus
das was dazwischen liegt)
die ansprüche der “beiden” nutzergruppen an das interface sind
natürlich entgegen gesetzt. so möchte der unerfahrene nutzer
redundante meldungen (merkwürdig, dass microsoft das bei
fehlermeldungen konsequent ignoriert) und auch redundante abfragen.
der erfahrene nutzer legt mehr wert auf direkte und prägnante befehle
(jeglicher form) um schnell und direkt das auszulösen was er möchte.
der erfahrene nutzer weiss schon bevor er einen befehl auslöst, was
der befehl bewirkt und möchte nur minimale (status-)meldungen. der
unerfahrene nutzer benötigt etwas mehr informationen.
wenn man nun davon ausgeht, dass weniger als 20% der computerbenutzer
wirklich plan von dem “zauberkasten” haben, so ist es nicht
verwunderlich, dass ein hoher prozentsatz software bevorzugen, die
umschreifend und supernett ihre fehlermeldungen präsentiert.
schliesslich wird von dieser benutzergruppe auch der computer
bevorzugt “belebt”, will sagen: mit “humanen” attributen belegt, die
es nicht besitzt. computer sollten deterministische arbeitsknechte
sein.
es ist vollkommen legitim, wenn unerfahrene benutzer lange und
ausschweifende und dabei untechnische, umschreibende meldungen
offeriert bekommen. allerdings sollte ein erwachsenes betriebssystem
in der lage sein, beide benutzergruppen zu befriedigen.
schauen wir uns windows an:
da
gibt es auf der einen seite die total daufreundliche oberfläche
(okay, macosX ist intuitiver, aber ich beschränke mich mal auf
gnu/linux vs. windows) - viele sachen sind unheimlich redundant,
nicht logisch, aber werden allgemein akzeptiert. auf der anderen
seite hat man die registry, die kein normaler mensch gescheit durch
gesunden menschenverstand (ohne von webseiten abzuschreiben)
konfiggen kann. keine (online-)hilfe zu den keys und nix.
fehlermeldungen mit nichtssagenden fehlercodes, etc.
dann gibt es kernbereiche die nur erfahrenen nutzern “vorbehalten”
sind. diese sind weit weniger redundant, logischer aufgebaut. weicht
man von den 5% der funktionalität ab, die die meisten nutzer nur
gebrauchen, ist man auf sich gestellt. man darf zwar klicken, die
steuerung ist aber trotzdem unintuitiv und stark von erfahrungen und
vorwissen abhängig.
leider ist es nur sehr mühsam (und nur in ansätzen) möglich, windows
ein interface abzuringen, welches ein minimum an redundanz bietet.
schauen wir uns gnu/linux an:
man kann frei wählen. entweder man benutzt die redundante und
“daufreundliche” (nicht abwertend gemeint!) oberfläche, zum beispiel
kde oder gnome mit gdesklets und allem schnickschnack, yast und
defaulteinstellungen, filebrowser und grafische tools oder aber man
nutzt direkte und un-intuitive, dafür (meistens *sic*) logisch
aufgebaute tools und befehle, mit denen man mit extrem wenig aufwand
viel bewegen kann.
ich sehe das so: man nehme einen laien, der sich zwar mit prinzipien
von computersystemen und betriebssystemen auskennt, jedoch nie vorher
mit windows und gnu/Linux in berührung kam. wenn man diesen nun an
windows setzt, so ist ihm vieles leicht erreichbar, alles was jedoch
einen deut vom “mainstream” abweicht umständlich und undurchdacht.
(beispiel: die registry oder [absichtlich?] versteckte features)
setzt man diesen dann vor gnu/linux ist ihm auch das meiste intuitiv
durch grafische tools zugänglich, er muss sich jedoch für
“spezialfälle” durch viel doku durcharbeiten und wahrscheinlich weit
mehr über die hintergründe des problems lernen als von ihm gewollt.
so nähern sich beide systeme von zwei seiten dem optimalen
durchschnitts-user-interface. windows von der dau-seite (ist ja
politik von windows: alles kann man voll easy einstellen - was aber
einfach nicht stimmt) und gnu/linux von der geek-seite (tja,
editieren von textbasierten configfiles und viel viel google.com).
fazit: “Höfliche Software steigert Zufriedenheit der Nutzer” mag so
stimmen, aber gemeint ist eigentlich “Höfliche Software steigert
Zufriedenheit der MEISTEN (durchschnitts-)Nutzer”
mfg
moersfan

Re: Keine Zeit für bessere Software… - Neue iX-Studie zum Software-Entwicklungs…

September 26th, 2008

softwareWarum haben die Leute in den Projekten nur so wenig Zeit, …
>
> Es gibt nur ein einziges wirkliches Problem in der
> Software-Entwicklung und das ist die Zeit. Man will immer zuviel in
> zu kurzer Zeit erreichen und wundert sich, dass das einfach nicht
> geht. Kein Tool und kein Management hilft, wenn die Anforderungen
> nicht eingehalten werden können.
Vielen fehlt einfach die Erfahrung und Übung im Schätzen der
Aufwände. Meiner Meinung lassen sich auch komplexe Sachverhalte von
erfahrenen Leuten halbwegs gut abschätzen. Unwägbarkeiten gibt es
natürlich i.a. schon, aber da ist es in anderen Branchen ja genauso.
Hinzu kommt oft, daß Firmen sich gegenseitig unterbieten, nur um
unbedingt irgendeinen Auftrag zu erhalten, anstatt einfach
abzulehnen, wenn die Kundenwünsche unrealistisch werden.
Eine besondere Kunst im Hinblick auf das Überleben und den guten Ruf
eines
Unternehmens besteht meiner Meinung darin, ein Auftragsangebot
auch einfach mal ablehnen zu können, wenn sich darin übertriebene
Phantasievorstellungen tummeln.
Gruß
dog

Re: Software-Patente für private Nutzung ausschliessen - Bundesjustizministerin gegen Software-Pa…

September 25th, 2008

und-co.de/blog/2008/09/23/gtd-mit-onenote-teil-3-durcharbeiten/”>softwarenge man mit Codecs, Packern und anderen Dingen kein Geld
> verdient, sollte man jedes Software-Patent privat nutzen dürfen
>
Zustimmung
> Sobald eine Firma einen mp3 Packer herausgibt, muss sie zahlen.
> Macht das mit allen anderen Technologien auch und das Thema
> ist vom Tisch. Dann wird es immer offene Varianten geben die
> nicht so sophisticated sind (GPG gegenüber PGP fehlen ca. 90%
> der Usabilityfunktionen). Alle haben gewonnen und keiner verloren.
>
> Naja, bis auf die Leute mit dem Machtwahn und Kontrollgeilheit.
>
> gruss
> Michael
>
Hier stimme ich nicht zu, denn es behindert den Entwicklungsprozess.
Nimm ein Stück Hardware, dann kannst du alle verwendeten Einzelteile
leicht darauf hin überprüfen ob ein Patent tangiert wird, und die
Menge der verschiedenen Teile an einem Auto oder Fernseher ist
vergleichsweise klein. Nimm eine Software, dann sind das leicht
100000 Zeilen Code oder mehr, hier wird es schon sehr viel
aufwändiger. Die Anzahl der betroffenen Patente wird aber nicht nur
daurch höher, sondern auch durch die Tatsache dass jeder Pfurz
in USA patentiert wird. Das meiste ist weit von dem Niveau von
z.B. mp3-Encoding entfernt. Die Software-Entwicklung wird
jedenfalls durch Patente immer teurer werden, und freie Software
wird irgendwann verhindert, da durch Patente dann ja auch der
Zwang entsteht Geld verdienen zu müssen. Wenn schon einfache Buttons
als Patent durchgehen, was bleibt dann noch um eine reduzierte
Version herauszugeben ?

Re: Warum verdongeln die ihre Software nicht? - BSA: 30 Prozent aller Software in Deutsc…

September 24th, 2008

software nicht! Wäre für mich ein Grund, nach Alternativen zu suchen.
>
> Ich hab mal mit Dongelgeschützer Software arbeiten müssen.
Das war sicher im letzten Jahrtausend. Und es gibt am Dongle-Markt
auch reichlich billigen Mist. Wenn ein Hersteller meint (wir tun
das), es seinen Kunden zumuten zu müssen und zu können, dann darf er
bei dieser Fessel nicht an Geld und Features sparen!
> Da steckt
> so großes ein Ding hinten an der Schnittstelle Deines Laptops, so daß
> dieser garantiert nicht mehr in die Tasche passt. Also immer fleißig
> an-und abbauen. Auch wenn Du dann an Deinem Dektop-PC arbeiten
> willst. Krabbelst immer unter den Tisch, um das Ding reinzustopfen.
> Irgendwann hast Du dann endlich mal Deine Notebookschnittstelle
> geschafft oder das Dongle verbummelt. Dann stehste da und nichts geht
> mehr.
Das geht heute mit USB sehr gut. Da steckst Du doch auch Deinen
Memory-Stick ein, ohne zu lamentieren!? Ordentliche Stecker laufen
auch im Netzwerk, und dann merkst Du garnicht mehr, daß Du gesongelte
SW hast. Allenfalls weil Du mal kurz einen Trieber vom Netz ziehen
und drüberziehen mußt. Das machst Du aber bei anderem Schnickschnack
kommentarlos.
Also: Es ist sicher nicht ideal, aber die Horror-billig-Monsterdongel
der späten 80er sind lange tot!
UliKa

Hitchhaker’s Guide to Software Desasters - Hartz IV-Software: Einmal A2LL, immer A2…

September 23rd, 2008

software meine Frage:
> Im Grunde werden doch hier nur viele Daten von sehr vielen Personen
> erfasst, gebündelt und ausgewertet. Richtig?
Klar, das Problem liegt allerdings im “nur”.
> Das gibt doch schon massenhaft im Behördenalltag: Einwohnermeldeämter
> von Grosstädten, zentrales KfZ Register, Finanzämter usw usw. Dort
> klappt das auch weitestgehend.
Offensichtlich eher nicht, und das beantwortet bereits die meisten
nachstehenden Fragen-
> Warum ist das jetzt im Falle der Hartz IV Software so unglaublich
> schwierig?
> [1] Liegt es an der Menge der jeweilig erhobenen Daten pro Person?
Das erscheint vgl. handhabbar — gut, die Datenbasis musste erst
einmal erstellt werden, das war bekanntermaßen recht schwierig,
langwierig und fehlerbehaftet (die Presse berichtete. — Teils
einfache Eingabefehler bei der manuellen Datenerfassung, kann
passieren, teils fehlerhafte Batchprozesse — schon ärgerlicher ..).
> [2] Liegt es an der Menge der Personen?
Auch. Viele Köche .. (weniger die Menge der zu “behandelnden”
Personen resp. ihrer Daten, eher die Menge der am Entwurfs- und
Entwicklungsprozess beteiligten Köpfe und Hände.)
> [3] Oder liegt es an der Menge der angeschlossenen Terminals?
Das dürfte es eigentlich nicht sein (obwohl auch hier
Infrastrukturprobleme in der Presse gemeldet wurden).
> [4] War die Zeit für die Entwicklung nicht ausreichend?
Das ist sicherlich ein wesentlicher Grund. Die gesetzliche Grundlage
wurde ja erst auf aller-aller-letzten Drücker festgezurrt.
> [5] Oder die Mittel?
Typischerweise sind Software-Entwicklungsprojekte immer zu knapp
budgetiert. Da hilft nichts. Nicht einmal: mehr finanzielle Mittel
(ich sag’ mal als Stichwort: “Teufelsquadrat”, für die Projektmanager
im Raum).
> [5] Sind die Entwickler blöd?
Auch nicht blöder als der Durchschnittsmensch. Fehler sind leider
immer möglich .. ein derartig großes Projekt sollte allerdings ein
ordentliches Exception-, Test-Management etc. aufweisen.
> [6] Oder diejenigen die das System füttern ?
siehe oben.
> Kann das jemand verständlich erklären ?
Große Projekte tendieren leider allzu oft dazu, aus dem Ruder zu
laufen. Die Ursachen finden sich in der Regel an zwei entscheiden
Stellen: Unklare, variierende oder mißverständliche Anforderungen
(schlimm, schlimm — aber nur sehr bedingt zu vermeiden) und eine
ungeeignete Softwarearchitektur (bestimmte Engpässe im Gesamtsystem
nicht berücksichtigt, Inkompatibilitäten, fehlerhaft oder nicht
dokumentierte Altsysteme, die zu integrieren sind etc.).
Echte Praktiker, die schon mal an einem dicken Flopp mitgewirkt
haben, dürfen gerne ergänzende Ausführungen treffen ;) mfg, fbahr

Re: In wenigen Jahren wird Software Software entwickeln - HP Deutschland-Chef: Softwareproduktion …

September 20th, 2008

softwarenn man so nicht generell sagen. Dasselbe habe ich nicht nur in
> der Schule vor rund 20 Jahren gehoert, auch an der Uni wurde immer
> geweissagt, dass ganze Programme bzw. Teile davon schon bald “mal
> eben schnell” von intelligenten Programnen gefertigt wuerden.
> Habe ich mich immer nur gefragt, wer diese Ueberprogramme schreiben
> und warten soll. In der Realitaet ist allein die staendige
> Erweiterung und Pflege solcher Programmier-Programme ein solcher
> Aufwand und Generve, dass man direkt 3 Programmierer bezahlen kann,
> die nicht auf ihren Fehlern beharren und dieselbe Arbeit 20x
> schneller erledigen.
Das ist zweifellos richtig und die Fehleinschaetzung sicher auch
bemerkenswert. Das aendert aber trotzdem nichts an der Tatsache,
dass es keinerlei Beweis dafuer gibt, dass ausgerechnet wir die
Krone der Evolution sind. Wir sind ein Experiment von Mutter Natur,
moeglicherweise ein misslungenes.
Vielleicht erschaffen wir uns unsere eigene Abloesung, das ist
keines-
falls durch Behauptungen ” nur der Mensch ist kreativ” vom Tisch
zu wischen. Es ist ein Klacks, ein “kreatives” Programm zu schreiben.
Man teile eine A4-Seite in meinethalben 5 Millionen Punkte ein und
faerbe dann die Punkte in allen Permutationen schwarz und weiss ein.
as Gleiche natuerlich auf allen Folgeseiten. Das ergibt natuerlich
eine
ungeheure Datenmenge, die praktisch nicht zu bewaeltigen ist.
Nichtsdestoweniger
waeren bei den erzeugten Produkten beispielsweise
die kompletten Konstruktionsunterlagen fuer ein Fusionskraftwerk
dabei,
freundlicherweise auch gleich in allen Sprachen des Universums.
Genau wie in diesem uebertriebenen Beispiel funktioniert
“Kreativitaet”.
Man wuerfele bekannte Beispiele zusammen, um ein neues Produkt
zu erhalten. das kann etwas Materielles sein, oder meinehalben auch
eine Formel. Je kleiner die Wuerfel, um so besser, aber um so
schwieriger auch die Aufgabe. Der Witz besteht jetzt darin, die
neuen Kombinationen auf Sinnhaftigkeit zu pruefen und damit die
Spreu vom Weizen zu trennen.
Mehr ist Kreativitaet nicht. Trial and error und davon moeglichst
viel
noch innerhalb unserer grauen Zellen.