Re: Man kann soziale Probleme nicht mit Software lösen - Braunschweiger Software findet Plagiate

Der Beitrag der nach eigenen Angaben “amtierende Plagiatsexpertin der
Republik” ist wenig differenziert und der Absatz über Docoloc (nicht
Docolec) einfach nur falsch. Wie auf der von Ihr referenzierten
eigenen Webseite zu lesen ist, bezog sich Ihr Test auf eine alte
experimentelle Version der Software, wohl in einer allerersten
Version. Die jetzige Docoloc Version ist gerade durch eine schicke
Darstellung interessant.
Zu der pauschalen Aussage, man könne “soziale Probleme nicht mit
Software lösen” frag ich mich, ob man beispielsweise ohne Software
die Sicherheit bei der WM so effizient hinbekommen hätte, oder
weshalb openBC, Web 2.0 etc. so erfolgreich sind? Die Aussage klingt
gut, stimmt so aber einfach nicht.
Alles “nur” darauf zu reduieren, dass nur mangels besseren Wissens
abgeschrieben wird, ist eine nette Erklärung, die sich
Plagiatexperten zurecht legen, um dem massiven Missbrauch und der
eigenen Hilflosigkeit die Brisanz zu nehmen (vgl.
http://www.guardian.co.uk/comment/story/0,,1740912,00.html ). In den
allermeisten Fällen wird aber einfach bewusst abgeschrieben um sich
Arbeit zu erleichtern in der Hoffnung, dass es keiner merkt.
Was Software wie Docoloc oder Turnitin leisten kann ist dem Tutor
Fakten über potentiell abgeschriebene Stellen in einem Dokument zu
liefern und Hilfestellung bei der Bewertung zu geben. Die Bewertung
unterliegt dem Tutor!

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