Re: Software-Patente für private Nutzung ausschliessen - Bundesjustizministerin gegen Software-Pa…

und-co.de/blog/2008/09/23/gtd-mit-onenote-teil-3-durcharbeiten/”>softwarenge man mit Codecs, Packern und anderen Dingen kein Geld
> verdient, sollte man jedes Software-Patent privat nutzen dürfen
>
Zustimmung
> Sobald eine Firma einen mp3 Packer herausgibt, muss sie zahlen.
> Macht das mit allen anderen Technologien auch und das Thema
> ist vom Tisch. Dann wird es immer offene Varianten geben die
> nicht so sophisticated sind (GPG gegenüber PGP fehlen ca. 90%
> der Usabilityfunktionen). Alle haben gewonnen und keiner verloren.
>
> Naja, bis auf die Leute mit dem Machtwahn und Kontrollgeilheit.
>
> gruss
> Michael
>
Hier stimme ich nicht zu, denn es behindert den Entwicklungsprozess.
Nimm ein Stück Hardware, dann kannst du alle verwendeten Einzelteile
leicht darauf hin überprüfen ob ein Patent tangiert wird, und die
Menge der verschiedenen Teile an einem Auto oder Fernseher ist
vergleichsweise klein. Nimm eine Software, dann sind das leicht
100000 Zeilen Code oder mehr, hier wird es schon sehr viel
aufwändiger. Die Anzahl der betroffenen Patente wird aber nicht nur
daurch höher, sondern auch durch die Tatsache dass jeder Pfurz
in USA patentiert wird. Das meiste ist weit von dem Niveau von
z.B. mp3-Encoding entfernt. Die Software-Entwicklung wird
jedenfalls durch Patente immer teurer werden, und freie Software
wird irgendwann verhindert, da durch Patente dann ja auch der
Zwang entsteht Geld verdienen zu müssen. Wenn schon einfache Buttons
als Patent durchgehen, was bleibt dann noch um eine reduzierte
Version herauszugeben ?

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.