Re: Frei Software vs. Geld verdienen - Spendenaufruf für Freie Software
software !
genau deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass keiner gezwungen
wird freie Software zu nutzen.
Ich würde es in Unternehmenskritischen Punkten ev. auch nicht machen,
sondern mich dafür entscheiden eine Software einzusetzen, für die ich
den Support bekomme, den ich für nötig erachte.
Beide Welten müssen existieren, weil es für beide Welten eine
Daseinsberechtigung aus der Logik und aus der Notwendigkeit heraus
gibt.
Der Streit entsteht m. E. dadurch, das zum einen viele die
Kommerz-Soft verurteilen, weil sie zu teuer sei. ( Ist sie ev. ja
auch, wenn ich Heute einen Aldi-PC kaufe und dazu alle Software, die
brauche Lizenzieren würde, dann wäre der PC selber nur ein kleiner
Teil der Gesamtkosten ) und zum anderen die Softwareindustrie mit
Macht versucht, auch vom letzten, kleinen Privatuser 3stellige
Eurobeträge zu kassieren, wenn er die Software nutzt. Und damit er es
tut werden alle Schnittstellen und Datenformate geheim gehalten.
Irgendwann bekommt man die Hardware zum Softwarepaket dazugeschenkt -
bei Profiscannern zur OCR war es fast schonmal so weit: Scanner für
800 DM, bei Softwarekosten von 12.000 DM…
Gegenbeispiel:
Ragtime kostet für privat nichts, für Firmen schon.
Hallo, M$ ! Wie wäre es denn mal mit so einem Ansatz?
Viele Versuchen, die Gegenseite totzureden/brüllen oder
Niederzuprozessieren anstatt auch hier die “friedliche Koexistenz”
bzw. in einen Wettbewerb zu treten.
Mfg
Torsten Urban