Die Software macht nur was beauftragt wurde. - Debatte um neue Software der Bundesagent…
softwarech habe auch persönlichen Kontakt zu einem BA Mitarbeiter. Die
Software ist wirklich völliger Mist. Passt aber zum restlichen
Software Stack, alles Inkompatibel, zig Logins und die einzige
Schnittstelle ist “abtippen”.
Nur das die Software nichts taugt hat folgende Gründe:
- Der Gesetzgeber erlässt ein Gesetz das in max. 2 Jahren umgesetzt
werden muss. Denn dann sind ja wieder die anderen dran, oder es ist
gerade Wahlkampf und für regieren ist ja keine Zeit.
- Dieses neue Gesetz hat zig Löcher. Die werden erst viel später
durch Gerichtsentscheide etc. festgelegt.
- Damit hat die Entwicklung ein Moving Target.
- Die Software ist riesig komplex, Änderungen im Konzept können damit
nicht in der ganzen Tragweite überblickt werden.
- Es gibt eine Projektleitung auf Seitend der öffentlichen Hand die
eine völlige Fehlbesetzung ist und weder vom fachlichen noch von
Projketleitung Ahnung hat.
Es ist also verglichen zum Hausbau so, das man doch nochmal gerne die
tragenden Teile verändern möchte, obwohl schon die Anstreicher im
Haus sind.
Ergebnis: VerSCHiSS hat keine Doku, es gibt Workarounds für
Workarounds die in der nächten Version die Entwickler vor
migrationsprobleme Stellen… .
Bei der Ausschreibung von öffentlichen Aufträgen in der Größenordnung
kommt immer sowas raus. Darum ist auch ein Großteil des Geldes vom
ausführenden Unternehmen verplant um Juristen für die Nachsorge zu
beauftragen.
Und hier in diesem Fall hat vorallem der Auftraggeber und die
Projektleitung im speziellen versagt. Da hätten mal ein paar Mio’s
hingehört für ein paar Profis.
Es würde also auch keine kleine Firma besser machen, die wären am
Schluss nur Pleite und die Sotware wäre trotzdem nicht fertig.
Zugegeben, billiger …