Archive for July, 2008

Re: Software nur 3% …!!!??? hä? - Bill Gates: Keine Software für Linux

Monday, July 21st, 2008

softwaremeine damit nicht einen gekauften Privat PC sondern ein IT
> Projekt in einer großen Firma und wenn man da den Aufwand für
> Planung, Hardware, Kabelverlegung und die Administrationskosten für
> einige Jahre in denen die Software auf den Maschinen läuft und nicht
> zu Vergessen die Schulungskosten für die Mitarbeiter rechnet dürfte
> er durchaus recht haben. Man rechne nur die Kosten für z.B. eine
> Schulung eines MA zu 16 Stunden damit der MA sich bei Linux zurecht
> findet betragen höchstwahrscheinlich mehr wie die Lizenzkosten für
> die MS Software.
Wobei natürlich von Seiten MS immer wieder gerne verschwiegen wird,
daß bei einer Umstellung auf die nächste Generation der hauseigenen
Produkte genauso Schulungskosten anfallen. Und diese Umstellung kommt
definitv, und noch dazu zu einem Zeitpunkt, den man als Anwender nur
begrenzt selbst bestimmen kann (Stichwort Supporteinstellung).
> Ausserdem darf man sich nicht vorstellen das der MA sich so schnell
> zurechtfindet und muss in den ersten Wochen und Monaten nach der
> Umstellung mit Produktivitätsverlust rechnen der dann nur durch teure
> Überstunden neutralisiert wird
Glaubst Du wirklich, der Anwender findet sich nach einer Umstellung
von NT 4 auf Windows 2000 bzw XP (also genau das, was zur Zeit in
vielen Unternehmen und Behörden auf der Tagesordnung steht)
wesentlich schneller zurecht? Siehst Du, da hast Du einen der Gründe
warum viele Unternehmen und Behörden sich jetzt - wo sie dank
Microsoftscher Produktpolitik so oder so umstellen müssen - nach
Alternativen umsehen.

Re: Software nur 3% …!!!??? hä? - Bill Gates: Keine Software für Linux

Sunday, July 20th, 2008

softwareedeutet also, daß bei einem 1000 Euro-Rechner die gesamte
> Software 30 Euro kostet. Also Windows und Office zusammen, oder habe
> ich da was falsch verstanden. Wenn ich mir im Gegenzug so die
> Lizenzpreise von M$ ansehe.
> Ob Billy so nett ist und mir die Bezugsquellen verraten könnte? Dann
> mach ich nen Großhandel auf und kauf mir ne Insel in der Karibik.
>

Re: Freie Software und Opensource - Konferenz zur Ökonomie freier Software

Saturday, July 19th, 2008

Full ACK, mit einer Ergänzung:
Meiner Meinung nach wäre die GPL auch für Individualsoftware eine
brauchbare Lizenz. Üblicherweise will der Kunde bei so einem Projekt
ohnehin den Sourcecode haben, und daher braucht man in so einem Fall
eine wie immer geartete OpenSource-Lizenz.
Gehen wir davon aus, es handle sich um eine Indivialentwicklung,
deren Entwicklungskosten gänzlich vom Kunden getragen wurden. Weiters
gehen wir davon aus, dass keine allzu tollen Firmengeheimnisse in der
Software stecken, die GPL-inkompatible Geheimhaltungspflichten
notwendig machen. (In dem Fall könnte man das Projekt in einen
GPL-Teil und einen proprietären Teil aufteilen, wobei der Entwickler
am proprietären Teil dann alle Rechte aufgibt…)
Die GPL hätte hier nun den Vorteil, dass der Kunde ohne rechtliche
Probleme das Werk weitergeben kann, sei es an Töchterbetriebe, im
Zuge einer Fusion, Umgründung usw. Das heisst, man erspart sich
jegliche Probleme, die sich ergeben, wenn die Lizenz an die Firma
“XYZ GmbH” verkauft wurde und sich diese nun in “XYZ Gmbh

Re: Software nur 3% …!!!??? hä? - Bill Gates: Keine Software für Linux

Saturday, July 19th, 2008

software http://groups.google.de/groups?q=outlook pst leer gross

Diese Software ist nichts neues. - Software erwischt schummelnde Studenten

Thursday, July 17th, 2008

softwares gar nicht, wo sich die Neuigkeit in diesem Artikel versteckt. Seid
2 Jahren wird so ein Programm schon an der Universität Karlsruhe in den
Anfängervorlesungen eingesetzt.
Etwas schade finde ich, daß Rob Irving (von dem ich noch nie etwas gehört
habe) nichteinmal eine Infoseite zu seinem tollen “neuen” Softwarewerkzeug hat.
Denn unter diesen Umständen könnte man etwas ernsthafter und nicht so
idiologisch, wie es hier passiert, darüber diskutieren.
Wenn ich jetzt also von dem in Karlsruhe eingesetzen System (JPlag) ausgehe,
so ist zunächst zu sagen, daß die Entscheidung, ob nun wirklich abgeschrieben
wurde oder nicht, immer noch beim Benutzer liegt. Das Programm hilft nur beim
Aufspüren verdächtiger Programmpaare. Also kann keine Rede von einer
automatischen und menschenfeindlichen Entscheidung sein.
Es wundert mich weiterhin sehr, wie Rob Irving sein Programm denn verkaufen
möchte, wo es (schon seit geraumer Zeit) mindestens 2 frei erhältliche, und
-ich behaupte einfach mal- gleichwertige Systeme gibt.
Wer sich jetzt selber mal ein Bild machen möchte, kann sich gerne die Web-Seite
von JPlag ansehen: http://wwwipd.ira.uka.de:2222/
Gruss,
Guido
PS: Ja, ich habe JPlag geschrieben. ;-)

Re: Freie Software und Opensource - Konferenz zur Ökonomie freier Software

Thursday, July 17th, 2008

> deren Entwicklungskosten gänzlich vom Kunden getragen wurden. Weiters
> gehen wir davon aus, dass keine allzu tollen Firmengeheimnisse in der
<..>
> Was meint Ihr dazu?
Solange keine Firmengeheimnisse drinstecken wäre es wohl
eine mögliche Konzeption. Aber es stellt sich in einer
Firma immer die Frage nach einer “Wertschaffung” - in
welcher Weise kann die Firma die geleistete Arbeit (
in dem Fall das Coden) “in die Bücher” bringen ?
Während des IT-Booms ist immer der Controller rumgelaufen
und hat die “Möglichkeiten” der Software erfasst und
in (zugegeberermassen virtuelle) Werte gewandelt.
Bei Lizenzsoftware kann ich einen “virtuellen Wert”
eintragen, der z.B. bei Insolvenz aufgebracht werden
müsste, um die Software aus der Masse zu erwerben.
Wenn es GPLd Sofware ist, müsste ich als Käufer jederzeit
damit rechnen, das der Chef (aus Frust oder sonstigen
Gründen) eine CD gezogen hat und nachdem ich xx EUR
gelassen habe, diese noch legal auf Sourceforge legt.
IMHO kenne ich keinen Chef, der eine (triviale) GPLd
Software “kaufen” würde, warum auch ? Da zahl ich doch
lieber Privat dem Chef einen BWM und krieg die CD.
#m

Re: Was genau macht die Software? - 3D-Modeling-Software unterstützt Ageias …

Thursday, July 17th, 2008

>
> > also, mal grob, pu zu lösen.
> > …
> > so, sehr grob.
>
> Danke sehr. Es werden also tatsächlich Bewegungsgleichungen mit
> Nebenbedingungen gelöst. Das ist ja schon sehr nah an dem, was im
> Rahmen von angewandter Forschung und Produktentwicklung gemacht wird.
>
> Das effiziente Lösen großer LGSe ist nach wie vor ein
> vielbearbeitetes Forschungsgebiet in der numerischen Mathematik. Auch
> diese wird nun also durch Computerspiele befruchtet, genau wie
> Graphikverarbeitung und KI. Es ist immer wieder unglaublich, was die
> “unnötige” Zockerei so alles abwirft.
>
> Am (möchtegern?) IT-Standort Deutschland sollte viel mehr in diese
> Richtung getan werden.
ja, da hätte ich auch gerne ‘nen job (echtzeitsimulation im
allgemeinen), aber klappt nicht….. also bleibt es ein hobby.
auch wenn man die grafik-lastigkeit von heutigen spielen als
augenwischerei bemängeln kann: es war schon immer so, dass
computerspiele dem rechner auch eine gehörige portion leistung
abverlangen. da gibt es oft nicht viel idle-time. und wenn doch, kann
man mal eben ein paar optionen einschalten, und schon ist der recher
wieder grottenlangsam…..
wenn rechenzeit da ist, fällt einem schon irgendwas ein, um diese für
höheren realismus zu “missbrauchen” ;) und letztendlich arbeitet man immer noch mit einer gehörigen portion
approximation und tricks….. (siehe z.B. real-time-raytracing)
licht und schatten ist nämlich auch oft nur getrickst.

Re: Freie Software und Opensource - Konferenz zur Ökonomie freier Software

Thursday, July 17th, 2008

softwaree keine Firmengeheimnisse drinstecken wäre es wohl
> eine mögliche Konzeption. Aber es stellt sich in einer
> Firma immer die Frage nach einer “Wertschaffung” - in
> welcher Weise kann die Firma die geleistete Arbeit (
> in dem Fall das Coden) “in die Bücher” bringen ?
Das Problem sehe ich nicht. Genau zwei Personen(Gruppen) haben den
Sourcecode und die Binaries: der Entwickler und der Kunde. Die beim
Entwickler verbliebenen Rechte stören den Kunden nicht (sonst könnte
niemand eine Windows, Oracle oder SAP in die Buchhaltung aufnehmen)
und was der Kunde mit seiner Lizenz anstellt, ist eine interne
Angelegenheit.
> Während des IT-Booms ist immer der Controller rumgelaufen
> und hat die “Möglichkeiten” der Software erfasst und
> in (zugegeberermassen virtuelle) Werte gewandelt.
Üblicherweise wird man die Anschaffungskosten auf sagen wir 5 Jahre
abschreiben wie sonst auch. (Falls es laut Steuergesetz eine andere
Abschreibedauer sein soll, bitte nicht schlagen).
> Bei Lizenzsoftware kann ich einen “virtuellen Wert”
> eintragen, der z.B. bei Insolvenz aufgebracht werden
> müsste, um die Software aus der Masse zu erwerben.
> Wenn es GPLd Sofware ist, müsste ich als Käufer jederzeit
> damit rechnen, das der Chef (aus Frust oder sonstigen
> Gründen) eine CD gezogen hat und nachdem ich xx EUR
> gelassen habe, diese noch legal auf Sourceforge legt.
Die juristische Person “Firma” ist meiner Meinung nach nicht
verpflichtet,
der natürlichen Person “Chef” eine Kopie zu überlassen; falls sich
dieser hinterrücks eine zieht, ist es meiner Meinung nach nicht so,
dass er sie legal erworben hat und daher in den Genuss der GPL-Rechte
kommt.
Der Knackpunkt der Konstruktion besteht natürlich in der Frage, ob
jemand, der “irgendwie” an die Sourcen kommt, damit schon automatisch
die Rechte laut GPL erwirbt oder nicht. Ich denke aber, dass es nicht
so ist. Ist aber ein interessantes juristisches Problem… Wenn wir
mal unterstellen, dass es nicht so ist, dann ist das Problem nicht
größer als bei jeder anderen Software, die im Source erhältlich ist -
ein Bösewicht könnte auch den “Shared Source” von MS Windows auf
Sourceforge veröffentlichen, nachdem er die Copyright-Vermerke
geändert hat.
Gruss
Ötzi

Re: Was genau macht die Software? - 3D-Modeling-Software unterstützt Ageias …

Wednesday, July 16th, 2008

softwareenau wird die Physik hier modelliert? Da werden doch nicht
> mehrere gekoppelte Differentialgleichungen gelöst, oder?
>
> Schöne Grüße, Pechstein
also, mal grob, und das passt prinzipiell für alle physik-engines die
ich bis jetzt gesehen habe:
du hast 2 konzepte:
1. einen nicht verformbaren körper, über den die dynamik modelliert
wird.
dieser körper hat eine masse und nur über seinen massentensor
(im prinzip die verteilung der masse) eine ausdehnung im raum.
diesem körper kannst du im raum positionieren (sollte man bei physik
engines aber eigentlich nur initial machen), ihm eine beschleunigung
/ geschwindigkeit geben, und kräfte an ihn anlegen. ausserdem kannst
du die körper mit sogennannten joints (gelenke, schieber…) in ihren
bewegungsmöglichkeiten einschränken. man nennt sowas constraints (im
zusammenhang mit unten genannten LGS)
2. eine diesem körper zugeordnete geometrie für die
kollisionserkennung.
geschieht eine kollision, so wird der kollisionspunkt berechnet und
ggf. an den zugeordneten körper die passende kraft angelegt bzw.
wieder mit constraints belegt.
bei einem zeitschritt wird geschaut, welche körper “penetrieren” bzw.
sich innerhalb dieses zeitschritts durchdrungen haben (da
unterscheiden sich die physik engines voneinenander, weil das schon
sehr rechenaufwendig sein kann).
im normalfall stellt die physik engine in paar “simple” geometrien zu
verfügung, wie z.B. kugeln oder boxen. da geht das noch recht fix,
langsamer wird es schon bei sog. meshes also wenn die physik-engine
auf die gleiche geometrie wie die grafik-engine aufsetzt.
als nächstes wird entschieden was bei einer kollision passieren soll
(meisst über eine callback-funktion, wo man dann z.B.
materialeigenschaften festlegen kann, oder ob man die kollision
ignorieren will).
im prinzip erzeugt man dann eine gegenkraft, die das durchdringen
wieder aufhebt, bzw. dem körper eine bewegungsrichtung “verbietet”,
über constraints.
warum 2 getrennte konzepte?
das hat mehrere gründe. z.B. kannst du so körper modellieren, die
sich nicht bewegen aber kollisionen auslösen können (z.B. wände).
ausserdem kannst du körper physikalisch bewegen, ohne dass sie
kollidieren.
berechnung:
teil 1 ist gar nicht so happig, die bewegungen zu berechnen, wenn
einfach nur ein paar kräfte an einen körper anliegen. obwohl das
natürlich je nach anzahl der kräfte/körper schon fies werden kann.
richtig gemein werden aber erst die kollisionen bzw. die constraints.
das ganze läuft auf ein riesiges, mit constraints versehenes lineares
gleichungssystem hinaus, das gelöst werden mus, und genau in der
lösung dieses LGS liegt der 2. rechenhappen (nach der
kollisionserkennung). und der ist so schnell auch nicht mit ein paar
ghz in der cpu zu lösen.
so, sehr grob.

Re: Lebensdauer von Software - SAP will keine grundlegend neue Software

Wednesday, July 16th, 2008

> > Stell Dir mal vor, eine große Firma versucht
> > tatsächlich, ihre uralten Systeme komplett neu aufzusetzen …
> > und das geht dann schief …
>
> Dann läßt man halt ne Zeit lang beides parallel laufen. Da hat man
> dann sogar Redundanz auch auf dem Software-Sektor ;-P
No risk, no fun.
Habe jetzt schon ein paar Megadinger im Big-Bang-Verfahren
umgestellt, weil’s einfach keine realistische Alternative dazu gab.
Denn nicht immer lassen sich die Anwendungen sinnvoll doppeln:
* Onlineshop oder gigantische Anwenderzahl
* wenn sich mit der Einführung auch die Strukturen und
Zuständigkeiten ändern.
* wenn die laufenden Anpassungen so zahlreich sind, dass man sie
wirtschaftlich nur noch im neuen System umsetzen kann (z.B. weil
deren Umsetzung gerade Grund für die Ablösung des Legacy-Systems ist)
Da hatten wir auf Grund der Unternehmensstrukturen und Dimensionen
auch keine Chance, die neue Anwendung zu pilotieren (stufiger Wechsel
nach Funktionen, Unternehmensteilen oder sonstigen Kriterien), weil
zahlreiche Vor- und Nachsysteme synchron zu bedienen waren. Da wäre
das Risiko für die temporäre Programmierung der Pilotierung oder
Redundanz viel höher gewesen als das Restrisiko für die ausreichend
vorgetestete SAP-Implementierung.
> > Wenn so eine Firma ein Projekt aufsetzt, um solche System neu
> > zu entwickeln … alles darauf vorbereitet, am Tag X die alte
> > Lösung abzuschalten … und dann funktionierts nicht?
>
> Bei so was macht man halt keinen zeitprogrammierten “Hauptschalter”
> ala “altes aus, neues ein” am Tag X.
Hatte zwar zahlreiche Bedenkenträger, aber wir haben es so gemacht.
Nach vier Tagen hätten wir aber noch mal den Schreibschutz aus der
Altanwendung nehmen können und wieder auf die alte Plattform
zurückspringen können.
> > könnte so ein Zusammenbruch
> > ganz schnell die ganze Firma mit in den Abgrund ziehen.
>
> Ein Zusammenbruch der IT *könnte* nicht nur, sondern *wird* sehr
> wahrscheinlich das Aus für z.B. ne Bank sein.
Da wird auch nur mit Wasser gekocht!
>
> > Vielleicht sollte man das eher so sehen: die gewachsene IT
> > in einem großen Unternehmen entspricht in etwa dem Gehirn
> > eines Menschen.
>
> Unsinn. Unternehmen haben kein Hirn ;-).
100% ACK
Ciao, Allesquatsch