Re: Freie Software und Opensource - Konferenz zur Ökonomie freier Software

Full ACK, mit einer Ergänzung:
Meiner Meinung nach wäre die GPL auch für Individualsoftware eine
brauchbare Lizenz. Üblicherweise will der Kunde bei so einem Projekt
ohnehin den Sourcecode haben, und daher braucht man in so einem Fall
eine wie immer geartete OpenSource-Lizenz.
Gehen wir davon aus, es handle sich um eine Indivialentwicklung,
deren Entwicklungskosten gänzlich vom Kunden getragen wurden. Weiters
gehen wir davon aus, dass keine allzu tollen Firmengeheimnisse in der
Software stecken, die GPL-inkompatible Geheimhaltungspflichten
notwendig machen. (In dem Fall könnte man das Projekt in einen
GPL-Teil und einen proprietären Teil aufteilen, wobei der Entwickler
am proprietären Teil dann alle Rechte aufgibt…)
Die GPL hätte hier nun den Vorteil, dass der Kunde ohne rechtliche
Probleme das Werk weitergeben kann, sei es an Töchterbetriebe, im
Zuge einer Fusion, Umgründung usw. Das heisst, man erspart sich
jegliche Probleme, die sich ergeben, wenn die Lizenz an die Firma
“XYZ GmbH” verkauft wurde und sich diese nun in “XYZ Gmbh

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