Re: Lebensdauer von Software - SAP will keine grundlegend neue Software

softwareürfte das Hauptproblem darin liegen, daß die Risiken hier kaum
> kalkulierbar sind.
Deshalb sprach ich ja von “Mut der Manager”.
> Stell Dir mal vor, eine große Firma versucht
> tatsächlich, ihre uralten Systeme komplett neu aufzusetzen …
> und das geht dann schief …
Dann läßt man halt ne Zeit lang beides parallel laufen. Da hat man
dann sogar Redundanz auch auf dem Software-Sektor ;-P
> Wenn so eine Firma ein Projekt aufsetzt, um solche System neu
> zu entwickeln … alles darauf vorbereitet, am Tag X die alte
> Lösung abzuschalten … und dann funktionierts nicht?
Bei so was macht man halt keinen zeitprogrammierten “Hauptschalter”
ala “altes aus, neues ein” am Tag X.
> könnte so ein Zusammenbruch
> ganz schnell die ganze Firma mit in den Abgrund ziehen.
Ein Zusammenbruch der IT *könnte* nicht nur, sondern *wird* sehr
wahrscheinlich das Aus für z.B. ne Bank sein.
> Vielleicht sollte man das eher so sehen: die gewachsene IT
> in einem großen Unternehmen entspricht in etwa dem Gehirn
> eines Menschen.
Unsinn. Unternehmen haben kein Hirn ;-).
Im Gegensatz zum Hirnaustausch bei Menschen gibt es bei Unternehmen
durchaus etliche erfolgreiche Projekte mit (letztlich) komplettem
Softwareaustausch.
Genau derartige Argumentation kenne ich aber und ist der Grund für
den stillstand.

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