Archive for July, 2008

Re: Software ist eben immer Entwicklung und nie Erfinung - Erfinderische Software patentieren

Thursday, July 31st, 2008

softwareen Glühdraht und einen Glasbirne zu verwenden, um mit elektrischem
> > Strom Licht zu erzeugen, ist eine Erfindung.
> kannst Du mir erklaeren, warum ich etwas patentieren kann, wenn ich
> es in Hardware loese, aber nicht, wenn ich das gleiche Verfahren in
> Software loese?
Ganz platt ausgedrückt, weil Software und Hardware von ihrem Wesen
her komplett unterschiedlich sind, bei dem einen handelt es sich um
ein materielles Gut und beim anderen um ein immaterielles.
Ein Programm ist im weitesten Sinne nichts anderes als angewandte
Mathematik. Der dahinter liegende Algorithmus bzw. Algorithmen sind
formelle und abstrakte Beschreibungen von mathematischen Modellen.
Ein mathematisches Modell bzw. Beschreibung ist aber immer
universell, d.h. auf verschiedene Probleme anwendbar.
Einfaches Beispiel: Es sei gegeben eine Menge an Objekten P. Eine
Liste sei eine Teilmenge E der Menge P. Ein Bestand sei die Teilmenge
W von P. Bilde die Schnittmenge B aus E und W.
Mittels der obigen Beschreibung ist bereits ein Online-Shop
mathematisch hinreichend beschrieben, denn man braucht nur zu sagen,
dass P die Menge der kaufbaren Produkte sei. Dann wird aus E ein
Einkaufszettel und aus B die Bestellung. Allerdings beschreibt dieses
Modell auch alle anderen Vorgänge bei denen aus zwei Teilmengen eine
Schnittmenge bilden möchte.
Letztendlich wird also versucht mittels Software-Patenten die
Mathematik patentierbar zu machen und dieses haben bereits die Väter
des Patentwesens aus sehr guten Gründen ausgeschlossen.

Re: Software ist eben immer Entwicklung und nie Erfinung - Erfinderische Software patentieren

Thursday, July 31st, 2008

> > > Einen Glühdraht und einen Glasbirne zu verwenden, um mit elektrischem
> > > Strom Licht zu erzeugen, ist eine Erfindung.
> > kannst Du mir erklaeren, warum ich etwas patentieren kann, wenn ich
> > es in Hardware loese, aber nicht, wenn ich das gleiche Verfahren in
> > Software loese?
>
> Ganz platt ausgedrückt, weil Software und Hardware von ihrem Wesen
> her komplett unterschiedlich sind, bei dem einen handelt es sich um
> ein materielles Gut und beim anderen um ein immaterielles.
>
oh, das erklaere mal jemanden, der zwei schwarze Schachteln auf dem
Tisch stehen hat und sieht, dass beide die gleiche Funktion haben.
Schachtel A loest die Aufgabe rein in Hardware, Schachtel B loest die
Aufgabe in einer ischung aus Hardware und Software.
Und jetzt erklaere noch einmal ganz langsam, warum ich Schachtel B
nicht patentieren koennen soll.
Erich

Re: Freie Software und Opensource - Konferenz zur Ökonomie freier Software

Sunday, July 27th, 2008

> Nachtraeglich moechte Ich noch hinzufuegen das Ich nicht mit der GPL
> zufrieden bin. Jemand anders hat geschrieben das Firmen Software
> schreiben um Geld zu verdienen. Ich denke jederman hat ein Recht
> fuer seine Arbeit kompensiert zu werden, was mit der GPL eigentlich
> verhindert wird. Es gibt aber andere Lizenz Modelle, wie zum
> Beispiel die Sun Public License(Glaub Ich) die zugang zum Quellcode
> erlauben, aber trotzdem einen Geldverdien ermoeglichen.
die gpl verhindert überhaupt nicht, dass du mit deiner software geld
verdienst.
> In meiner Meinung(und die koennte Mist sein) ist Opensource gut. Es
> versucht zu verhindern das Programierer immer wieder das Rad erfinden
> muessen. Ich will hier nicht in die Sicherheitsdebatte geraten.
> ABER Ich finde Freie Software ist nicht gut. Ich habe kein Problem
> einen fairen Preis fuer ein Produkt zu bezahlen. Das Problem ist zu
> entscheiden was ein fairer Preis ist. $495.00 USD fuer Office XP
> Upgrade ist nicht ein fairer Preis.
wenn du kein problem hast, einen “fairen” preis für software zu
bezahlen, dann kannst du das geld doch genauso in freie software
investieren oder? (vorausgesetzt, das produkt gefällt dir)
mit gpl software kann man sehr wohl geld verdienen (zumindest
theoretisch). ob dies in der praxis funktioniert, hängt vom marketing
ab. ich denke nicht nur an werbung, sondern an beilagen zur “nackten”
cd: handbuch, etc.
die vertreiber der software müssen diese auch schmackhaft machen,
sonst lädt sich die software jeder nur vom netz runter.
und ich denke gerade aus dieser situation heraus ergibt sich ein
“fairer” preis für freie software?! :-) gutnacht!
tibor
>
> Na ja, meine zwei Cent.
>

Re: Windows Software - Pech gehabt. - USV-Software legt Server lahm

Sunday, July 27th, 2008

>softwareNR*, aber “unser” HW/SW Produkt (UPSGuard) funzt auch
> > ganz ohne Windoof, und das bei firmenkritischen Kisten
> > (durfte ich selbst in Frankfurt mit testen, ausgerechnet
> > auf der beliebten gemischten Umgebung SYSV/BSD…)
>
> Und wofür braucht man das, wenn man schon NUT hat?
*Räusper* Laß mich bitte einen Teil der Antwort als Fragen
formulieren, nur damit Du einen Überblick bekommst.
Weißt Du, wann das Produkt entwickelt wurde?
Weißt Du, wieviele UNIX-Systeme es damals gab?
(damit meine ich offiziell lizensierte aber meist
modifizierte Unices)
Weißt Du, wievile inkompatible Versionen von tar und
cpio damals im Umlauf waren? - Eine pro Hersteller,
ich kann ein Lied davon singen…
Ist Dir klar, daß damals _keines_ davon mit der von
Novell definierten Schnittstelle umgehen konnte?
Weißt Du, daß trotz definierter Schnittstelle mitunter
die Polung verdreht wurde?
Zum Schluß zur Verdeutlichung: besagte SYSV/BSD Kiste
war eine Siemens, die die Firma am leben erhielt, die
UPS dazu knapp 3m lang, etwa 70-80cm tief und 2m hoch.
Kürzer gesagt: Das Teil brauchte man, wenn man eine
zwar Novell-fähige UPS hatte, aber keinen dazu passenden
Computer, was im Grunde für alle damaligen Unices galt.
Gruß aus Wien,
pz

Re: Software-Patente… Warum eigentlich ? - IT-Verband sieht bei Software-Patenten N…

Saturday, July 26th, 2008

softwarechten wir es mal aus Sicht einer kleinen Software- Schmiede, die
> hätten ein Produkt “blafaselsülz” entwickelt, was viele User dringend
> benötigen würden und auch bereit wären, sehr viel Geld dafür zu
> zahlen. Wir bedenken, daß diese Firma in der Entwicklungsabteilung 20
> Informatiker beschäftigt.
>
> Nun kommt die Firma M$ und meint, daß diese Idee wirklich toll wäre
> und man daraus ein weiteres Produkt der Office- Familie machen
> könnte. Gesagt getan, Microsoft integriert die Idee ins Office und
> unsere kleine Software- Schmiede geht Pleite.
Nein. Die gängige Praxis von MS zeigt doch, daß MS gute Ideen nicht
selbst implementiert, sondern die Firmen einfach aufkauft (z.B.
Visio). Die kleine Firma wäre durchaus nicht pleite gegangen, sondern
im Gegenteil sehr reich geworden.
> Das ist möglich, weil
> unsere Firma nicht die Möglichkeit hatte, ihre Idee patentieren zu
> lassen, somit hätte Microsoft zumindestens Lizenz- Gebühren bezahlen
> müssen und die Firma wäre gerettet gewesen.
> Auf der anderen Seite, hätte unsere Software- Schmiede eventuell gar
> nicht anfangen können, weil Teile ihrer Idee bereits patentiert sind.
Genau das ist der Punkt. Und das zeigt, daß Patente der kleinen Firma
auf jeden Fall geschadet hätten.
Patente nützen nur drei Gruppen:
Den Konzernen, den Patentanwälten und vielleicht dem einen oder
anderen Patentinhaber (sofern er sich die Großen durchsetzen kann,
was sehr zu bezweifeln ist). Alle anderen sind eindeutig Verlierer.

Freie Software und Opensource - Konferenz zur Ökonomie freier Software

Friday, July 25th, 2008

Den Beitraegen meiner Vorschreiber nach scheint es das manche glauben
das Opensource und Freie Software das gleiche sind. Ich moechte nur
darauf hinweisen das es auch Software gibt die nicht frei ist, und
trotzdem OpenSource ist.
Nachtraeglich moechte Ich noch hinzufuegen das Ich nicht mit der GPL
zufrieden bin. Jemand anders hat geschrieben das Firmen Software
schreiben um Geld zu verdienen. Ich denke jederman hat ein Recht
fuer seine Arbeit kompensiert zu werden, was mit der GPL eigentlich
verhindert wird. Es gibt aber andere Lizenz Modelle, wie zum
Beispiel die Sun Public License(Glaub Ich) die zugang zum Quellcode
erlauben, aber trotzdem einen Geldverdien ermoeglichen.
In meiner Meinung(und die koennte Mist sein) ist Opensource gut. Es
versucht zu verhindern das Programierer immer wieder das Rad erfinden
muessen. Ich will hier nicht in die Sicherheitsdebatte geraten.
ABER Ich finde Freie Software ist nicht gut. Ich habe kein Problem
einen fairen Preis fuer ein Produkt zu bezahlen. Das Problem ist zu
entscheiden was ein fairer Preis ist. $495.00 USD fuer Office XP
Upgrade ist nicht ein fairer Preis.
Na ja, meine zwei Cent.

Re: Software-Patente… Warum eigentlich ? - IT-Verband sieht bei Software-Patenten N…

Thursday, July 24th, 2008

software$ ist so gross geworden ohne Patente. Mann kann viel gegen M$
> sagen (bin auch gerade kein Fan) aber in dem Bereich ist M$ immer
> ziemlich offen gewesen. M$ hat nie, wie z.b. Apple, alle angeklagt
> wegen klauen von ideeen und GUI-Konzepte.
> Also M$ ist sicher da gekommen wo sie ist ohne patente. Es waren eher
> diejene die ideeen von anderen genommen habe (was ich im grunde nur
> befürworte).
Natürlich mußt Microsoft ohne Patente groß werden, da es
Software-Patente auch in den Staaten erst seit ein paar Jahren gibt.
Microsoft ist aber eine gute Begründung für und gegen Patente. Als
sie noch klein waren, haben sie Ideen geklaut, wie die Raben. Was sie
heute zum Teil auch noch machen und sind damit groß geworden. Aber
viele Firmen, bei denen sie geklaut haben, sind dadurch fast ruiniert
worden.
Der Punkt ist doch einfach, wenn man über Patente redet sollte man
die Vor- und Nachteile sehen.
Betrachten wir es mal aus Sicht einer kleinen Software- Schmiede, die
hätten ein Produkt “blafaselsülz” entwickelt, was viele User dringend
benötigen würden und auch bereit wären, sehr viel Geld dafür zu
zahlen.
Wir bedenken, daß diese Firma in der Entwicklungsabteilung 20
Informatiker beschäftigt.
Nun kommt die Firma M$ und meint, daß diese Idee wirklich toll wäre
und man daraus ein weiteres Produkt der Office- Familie machen
könnte. Gesagt getan, Microsoft integriert die Idee ins Office und
unsere kleine Software- Schmiede geht Pleite. Das ist möglich, weil
unsere Firma nicht die Möglichkeit hatte, ihre Idee patentieren zu
lassen, somit hätte Microsoft zumindestens Lizenz- Gebühren bezahlen
müssen und die Firma wäre gerettet gewesen.
Auf der anderen Seite, hätte unsere Software- Schmiede eventuell gar
nicht anfangen können, weil Teile ihrer Idee bereits patentiert sind.

Re: Nur Quellofene Software - Sony-Software mit Rootkit-Funktion

Wednesday, July 23rd, 2008

softwarest doch mal wieder ein deutlicher Hinweis darauf das man nur
> Quelloffener Software richtig vertrauen kann.
Soso, Du untersuchst also jede Software, die Du installieren willst
und deren Quellcode Du habhaft werden kannst, vor der Installation
auf jedwede Sicherheitsaspekte? Und da Du ausschließlich quelloffene
Software verwendest, kontrollierst Du also jede zu installierende
Software.
> Wer irgendwelche Proprietären Techniken benutzt um seinen USB-Stick
> zu verschlüsseln dem ist eh nicht mehr zu helfen.
Als Nutzer von Quelloffener Software kann Dich das doch nicht
interessieren. Du hast doch andere Verschlüsselungsmöglichkeiten.
> Wer soll da schon wissen was für Backdoors eingebaut sind oder ob es
> gravierende Sicherheitslücken gibt.
Das weiß man bei Windows-Software doch sowieso nie.
Nitsdet

Re: Software nur 3% …!!!??? hä? - Bill Gates: Keine Software für Linux

Tuesday, July 22nd, 2008

in-german-news/2054-wolfenstein-doch-keine-id-tech-5-engine.html”>>software Bill meine damit nicht einen gekauften Privat PC sondern ein IT
> > > Projekt in einer großen Firma und wenn man da den Aufwand für
> > > Planung, Hardware, Kabelverlegung und die Administrationskosten für
> > > einige Jahre in denen die Software auf den Maschinen läuft und nicht
> > > zu Vergessen die Schulungskosten für die Mitarbeiter rechnet dürfte
> > > er durchaus recht haben. Man rechne nur die Kosten für z.B. eine
> > > Schulung eines MA zu 16 Stunden damit der MA sich bei Linux zurecht
> > > findet betragen höchstwahrscheinlich mehr wie die Lizenzkosten für
> > > die MS Software.
> >
> > Wobei natürlich von Seiten MS immer wieder gerne verschwiegen wird,
> > daß bei einer Umstellung auf die nächste Generation der hauseigenen
> > Produkte genauso Schulungskosten anfallen. Und diese Umstellung kommt
> > definitv, und noch dazu zu einem Zeitpunkt, den man als Anwender nur
> > begrenzt selbst bestimmen kann (Stichwort Supporteinstellung).
>
> Der Vorteil ist aber das ein Großteil der MA aber bereits Erfahrungen
> mit Win XP hat und zwar weil jeder Heim Computer mit WinXp verkauft
> wird und/oder mit Raubkopien bestückt ist
Ein nicht unerklecklicher Teil der Mitarbeiter (um die 40-50%, wenn
ich mich richtig an die Statistiken erinnere) hat zuhause überhaupt
keinen Rechner. Der Rest hat zwar einen, aber da wurde zu einem nicht
unerheblichen Anteil Windows 98 (oder was noch älteres) mitgeliefert
und das ist auch immer noch drauf. Sooo viele sind das gar nicht, die
tatsächlich einen neuen Rechner rumstehen haben - die sind nur auf
heise.de deutlich überrepräsentiert.
> und bei den neueren Officeversionen ändert sich sowieso nicht allzu viel,
> ich hab jedenfalls nie eine wirkliche gravierende Änderung bemerkt.
Laß mich raten: Du hast genug mit Computern zu tun um Dich unter
Windows einigermaßen zuhause zu fühlen, aber Du hast noch nie eine
Anwenderschulung durchgeführt :-) Andernfalls wüßtest Du nämlich (aus eigener Erfahrung oder von Deinen
Schülern), daß für viele Anwender schon z.B. die verkürzten und
automatisch ausklappenden Menüs, die irgendwann in der letzten Zeit
(Office 98 auf Office 2000? so genau muß ich mich mit MS-Produkten
zum Glück auch wieder nicht auskennen :-) mal eingeführt wurden, eine
ohne Schulung nicht zu überwindende Hürde darstellen…

Re: Software nur 3% …!!!??? hä? - Bill Gates: Keine Software für Linux

Tuesday, July 22nd, 2008

href=”http://www.austroblog.at/6414/clavister-stellt-mit-one-time-password-service-per-sms-einen-neuen-innovativen-online-dienst-vor/”>softwarel meine damit nicht einen gekauften Privat PC sondern ein IT
> > Projekt in einer großen Firma und wenn man da den Aufwand für
> > Planung, Hardware, Kabelverlegung und die Administrationskosten für
> > einige Jahre in denen die Software auf den Maschinen läuft und nicht
> > zu Vergessen die Schulungskosten für die Mitarbeiter rechnet dürfte
> > er durchaus recht haben. Man rechne nur die Kosten für z.B. eine
> > Schulung eines MA zu 16 Stunden damit der MA sich bei Linux zurecht
> > findet betragen höchstwahrscheinlich mehr wie die Lizenzkosten für
> > die MS Software.
>
> Wobei natürlich von Seiten MS immer wieder gerne verschwiegen wird,
> daß bei einer Umstellung auf die nächste Generation der hauseigenen
> Produkte genauso Schulungskosten anfallen. Und diese Umstellung kommt
> definitv, und noch dazu zu einem Zeitpunkt, den man als Anwender nur
> begrenzt selbst bestimmen kann (Stichwort Supporteinstellung).
Der Vorteil ist aber das ein Großteil der MA aber bereits Erfahrungen
mit Win XP hat und zwar weil jeder Heim Computer mit WinXp verkauft
wird und/oder mit Raubkopien bestückt ist und bei den neueren
Officeversionen ändert sich sowieso nicht allzu viel, ich hab
jedenfalls nie eine wirkliche gravierende Änderung bemerkt.