Re: Das liegt aber an der Software - Wetter-Software von IBM warnt früher vor…
>
> > Die Genauigkeit von Wettervorhersagen hat nix mit der Hardware zu
> > tun.
>
> Red keinen Stuss.
> Solche vorhersagen machen Numbercrunching vom Feinsten.
> Wenn du also mit schnelleren Rechnern ein feineres Gitter und ein
> groesseres Gebiet in die Rechnung einbeziehen kannst, dann wird die
> Vorhersage entscheidend besser.
> Es geht darum das deine Rechnung fertig ist bevor die vorhergesagten
> Tage vergangen sind.
Und deshalb darf man nicht vergessen, dass die von solchen Computern
errechneten Modelle immer mit den aktuellen Klimadaten abgeglichen
werden muessen (denn da Klima ein chaotisches System ist, kann man
sich was zusammenrechnen, was richtig ist, aber mit dem aktuellen
Wetter nix zu tun hat). Das feinmaschigste Softwaregrid wird bei
einer echten Vorhersage nichts helfen, wenn es nicht durch ein ebenso
engmaschiges Hardwaregrid gestuetzt wird - wobei die Hardware hier
dann u.a. aus Messstationen besteht.
Beim DWD macht man mW derzeit diesen Fehler und reduziert die
Messstationen, um mehr Kohle fuer fette Rechner zu haben. Ergebnis:
Die Vorhersagen vom DWD sind viel zu oft Mist (man denke an die
Elbeflut). (Wer jetzt sagt, dass die aber doch in letzter Zeit immer
so treffend gutes Wetter vorherhgesagt haben: Es gibt eine gute alte
Wetterregel, von der ich in einer Meteorologie-vorlesung erfahren
habe: Wenn ein Wetter lange da ist, wird’s noch laenger bleiben…)
gruss, kai-)