Archive for April, 2008

Software als öffentliches Gut - Mit Wettbewerb und Party gegen Software-…

Saturday, April 12th, 2008

softwareer Diskussion immer vergessen zu werden scheint, ist, dass
Software (u.a. dank des Internet) die Kriterien erfüllt, die sie
gemäß der ökonomischen Theorie zu einem öffentlichen Gut machen.
Diese sind mangelnde Ausschließbarkeit und mangelnde Rivalität im
Konsum. Diese Eigenschaften führen normalerweise zu Marktversagen, da
keiner etwas herstellen wird, was er dann nicht verkaufen kann, weil
es jedem umsonst zur Verfügung steht. Da das dann dazu führt, dass
das besagte Gut überhaupt nicht bereitgestellt wird, muss eine andere
Instanz, zB. der Staat, für die Bereitstellung sorgen.
Andererseits wären Software-Patente ein Weg, einen Markt für Software
zu erschaffen, wenn die Bereitstellung durch den Staat oder durch
privaten Altruismus nicht gewährleistet werden kann.
Interessanterweise scheint es solchen Altruismus zu geben, die
Existenz freier Software ist der Beweis. Deswegen wären
Software-Patente IMO ein unnötiger Eingriff des Staates, der sich
lieber um wichtigere Aufgaben kümmern sollte, als es Leuten schwer zu
machen, freiwillig etwas für die Gemeinschaft zu tun.
Die Patentierbarkeit von Software wäre nichts weiter als eine
Umverteilung zugunsten einer Industrie ohne Daseinsberechtigung,
vergleichbar mit dem deutschen Steinkohle-Bergbau, der auch nur durch
staatlichen Eingriff am Leben gehalten wird. Oder anders ausgedrückt:
Wirtschafts-Liberale müssen gegen Software-Patente sein, sonst sind
sie einfach keine Wirtschafts-Liberalen.
Gruß,
Mick.

Welche Software prüfen? - Microsoft will Software sicherer machen

Thursday, April 10th, 2008

softwareung von gestern
http://www.heise.de/newsticker/data/dab-15.09.03-002/
7 Lücken in Zonenmodel des IE
So - was soll eingentliche diese Neue Software melden?
Also ehrlicherweise müßte sie melden - der IE ist nicht sicher und
wird automatisch deaktiviert,
Windows herunterfahren und schleunigst anderes Betriebsystem
installieren!
Sorry - aber eine Firma die ihre eigenen Produkte nicht im
Griff hat - hat wohl kaum die Qualifikation da Programme zu
schreiben die die Software von anderen Prüfen kann!
Dieses Produkt ist reine Verarschung - erinnert mich
an die RAM verdoppler und diverse Surfbeschleuniger.
Nix verändert ausser die Anzeige zu manipulieren!
Der letzte Wurm hätte keine Chance gehabt wenn M$ an
Sicherheitslücken beseitigung interessiert wäre.
Einfach den RPC Dienst standard gemäß ausschalten!
Den braucht ein Heimanwender in den allerseltensten Fällen
und wozu gibt es den diese ziemlich unsinnigen Umschaltungen
schon bei der Produktinstallation …
Aber könnte es nicht sein das M$ den RPC Dienst dringend benötigt?
Man sollte sich mal fragen wieviel offene Löcher M$ da im
System hat - die bewußt offengelassen werden!
Ein RemoteDesktop ist prima - aber klar - der belegt erst
mal standardgemäß alle dynamischen Ports - von 1024-65356…
ausser man begrenzt ihn umständlich in der Registry auf ein
Port (geht ja also warum nicht standard?)
Warum macht Heise zb: nicht mal eine schöne Liste mit Funktionen
die nicht notwendig sind bei M$ oder die nur der kränkelnden
Software von M$ dienen?
Ich glaub die Liste wäre sehr lang …
Aber vielleicht diese dann auch mal den Politikern vorlegen,
und die lieben Beführworter fragen was sie von dem
“innovativen” Produkt bei so einer Liste halten?
Wer rechnet eigentlich mal den Volkswirtschaftlichen Schaden aus
den dieses Produkt verursacht?
Kleine Firmen die diese Produkt installiert haben und laufend von
sowas bedroht sind! Mitarbeiter die gefrustet sind weil ihr Rechner
virenverseucht zu Hause ist und sie mühselig nachts das reparieren?
Automatische Updates - prima - noch ein Riesenloch was da geöffnet
wird!
Windows ist kein Verkaufsprodukt - sondern ein Miet/Leasingprodukt -
mit dauerhafter Pflege wohl- und so sollte man es rechtlich auch
mal betrachten!
Der Vertreiber haftet dann nämlich für seine _Eigenen_ Fehler!
Mfg
Silverhair
selber

Re: Welche Software prüfen? - Microsoft will Software sicherer machen

Thursday, April 10th, 2008

software - aber eine Firma die ihre eigenen Produkte nicht im
> Griff hat - hat wohl kaum die Qualifikation da Programme zu
> schreiben die die Software von anderen Prüfen kann!
viel besser: sie schreiben diese Software um sich selbähr :) zu
prüfen. Quasi so als druckt sich jeder seine AU Plakette zum
ankleben.
> Dieses Produkt ist reine Verarschung - erinnert mich
> an die RAM verdoppler und diverse Surfbeschleuniger.
damals im wdr3 Computerclub glaub ich
> Warum macht Heise zb: nicht mal eine schöne Liste mit Funktionen
> die nicht notwendig sind bei M$ oder die nur der kränkelnden
> Software von M$ dienen?
>
> Ich glaub die Liste wäre sehr lang …
schau mal bei kssysteme.de vorbei, da gibt sehr viel Hilfestellung
> Wer rechnet eigentlich mal den Volkswirtschaftlichen Schaden aus
> den dieses Produkt verursacht?
lieber nicht, da sind viele Nullen vor dem Komma :) > Kleine Firmen die diese Produkt installiert haben und laufend von
> sowas bedroht sind! Mitarbeiter die gefrustet sind weil ihr Rechner
> virenverseucht zu Hause ist und sie mühselig nachts das reparieren?
gegen Viren nimmt man den eigenen Verstand, dann nimmt man
vernünftige Browser, Mail- und Newsclient und öffnet *keine*
unerwartete Anhänge.
> Automatische Updates - prima - noch ein Riesenloch was da geöffnet
> wird!
kommt auf die Implementation an. Wenn im client die erlaubten IPs des
Updateserver (-verbundes) stehen kommt ein 3ter da kaum rein. Dann
bleibt *nur* das Risiko das der Patch/update/servicepack das System
crasht.
MfG
Martin

Re: Software vs Patentidee ->Forschung - Informatiker fordern bessere Software-Fo…

Wednesday, April 9th, 2008

softwarenn ich will, daß meine Idee in einem Keller verrottet, dann
> > > ist das mein gutes Recht, auch wenn’s evtl. ungeschickt ist.
> >
> > Ja klar, aber diese Option hast Du ja durch die
> > Nicht-Patentierung.
>
> Ich mußte es mir evtl. aus bestimmten Gründen anders überlegen…
> eine Patentanmeldung dauert ja eine gewisse Zeit. Und außer Rhein-
> metall will mir das keiner abkaufen, aber ich will keinen Konzern
> für Kriegswaffen unterstützen… oder das Angebot ist mir zu
> niedrig,
> ich will mehr Geld dafür, das keiner bezahlen will. Ich sage nun
> mal,
> entweder dafür, oder es kriegt keiner - wieso sollte ich das nicht
> auch nach Erteilung des Patents dürfen?
Also da ist jetzt auch das Ende meiner Kenntnisse des Patentsystems
erreicht, ich weiß nicht, welche Lizenzgebühren man erheben darf/kann
und ob man die selber festlegen kann etc. Und Deine Einstellung, nicht
an einen bestimmten Konzern zu verkaufen ist Deine Privatsache. Der
allgemeinen technischen Entwicklung dient sowas halt nicht, deshalb
nimmt das Patentsystem darauf keine Rücksicht. Wie gesagt, wenn man
solche Vorstellungen hat, dann meldet man halt kein Patent an, sondern
versucht, die Idee direkt zu verkaufen.
> > Aber das Patentsystem dient dem öffentlichen Wohl, und wer die
>
> Bezweifle ich. Wenn jemandem das Patentsystem dient, dann doch dem
> Eigentumsschutz des Erfinders, mit dem Recht der
> Exklusivvermarktung.
> Die Gesellschaft hätte wohl häufig einen größerer Nutzen von einer
> freien Verbreitung von neuen Erfindungen gehabt… denkt mal an
> diese Sache z.B. mit Aspirin, oder vielen anderen Medikamenten. Der
> Nutzen liegt hier alleine beim Erfinder, was doch auch ok ist.
>
Nein, das Patentsystem versucht einen Kompromiß zu finden zwischen dem
Recht des Erfinders, dem *für eine gewisse Zeit* ein Exklusivrecht
eingetragen wird, und dem öffentlichen Anspruch auf allgemeinen Zugang
zu technischen Neuerungen *nach dieser Zeit*. Daß die Zeitspanne dabei
so gewählt ist, daß man beim heutigen Tempo nicht mehr von Neuerung
sprechen kann, ist ja meine Kritik.

Re: Software vs Patentidee ->Forschung - Informatiker fordern bessere Software-Fo…

Tuesday, April 8th, 2008

softwaret ja trotz allem als Patentinhaber und Erfinder nicht meine
> > Pflicht, die gesellschaftliche Weiterentwicklung zu unterstützen.
> > Wenn ich will, daß meine Idee in einem Keller verrottet, dann ist
> > das mein gutes Recht, auch wenn’s evtl. ungeschickt ist.
>
> Ja klar, aber diese Option hast Du ja durch die Nicht-Patentierung.
Ich mußte es mir evtl. aus bestimmten Gründen anders überlegen…
eine Patentanmeldung dauert ja eine gewisse Zeit. Und außer Rhein-
metall will mir das keiner abkaufen, aber ich will keinen Konzern
für Kriegswaffen unterstützen… oder das Angebot ist mir zu niedrig,
ich will mehr Geld dafür, das keiner bezahlen will. Ich sage nun mal,
entweder dafür, oder es kriegt keiner - wieso sollte ich das nicht
auch nach Erteilung des Patents dürfen?
> Aber das Patentsystem dient dem öffentlichen Wohl, und wer die
Bezweifle ich. Wenn jemandem das Patentsystem dient, dann doch dem
Eigentumsschutz des Erfinders, mit dem Recht der Exklusivvermarktung.
Die Gesellschaft hätte wohl häufig einen größerer Nutzen von einer
freien Verbreitung von neuen Erfindungen gehabt… denkt mal an diese
Sache z.B. mit Aspirin, oder vielen anderen Medikamenten. Der Nutzen
liegt hier alleine beim Erfinder, was doch auch ok ist.

Software vs Patentidee ->Forschung - Informatiker fordern bessere Software-Fo…

Tuesday, April 8th, 2008

softwaredidee der Patentierung ist ja eigentlich nicht schlecht, denn
durch eine Patentierung (im Gegensatz zur Geheimhaltung von
Konstruktionsverfahren) wird a) die Erfindung öffentlich und b) nach 20
Jahren frei verfügbar. Ziel dieses Verfahrens war es, dem Erfinder
einer bestimmten Technik einen Vorsprung zu geben, in dem er mit der
wirtschaftlichen Verwertung seines Verfahrens Geld verdienen konnte,
und anschließend eine öffentliche Verbreitung des Verfahrens zu
sichern. Immer schon war die Einrichtung sogennater Sperrpatente
umstritten, also Patente, die nur dazu dienen, *keine*
Technikentwicklung zuzulassen (so halten Automobilhersteller eine Reihe
von Patenten für Motoren mit alternativen Verbrennungsstoffen, damit
*keiner* sowas bauen kann)
Was seit Einführung des Patentrechtes (1877 !) nicht richtig angepasst
wurde, ist die Frist bis zur öffentlichen Freigabe. Nach 20 Jahren ist
eine Technik in der Softwareindustrie so wertlos, wie das Papier auf
dem sie gedruckt wurde (mit wenige Ausnahmen). Damit wird der Gedanke,
die allgemeine technische Entwicklung zu fördern genauso karikiert, wie
mit den Sperrpatenten.
Eine sinnvolle Anpassung des Patentrechts auf das gesteigerte Tempo der
technische Entwicklung wäre m.E. sinnvoll. Darüberhinaus sollte eine
Patentierung sicherstellen, daß eine Nutzung dieses Patentes
stattfinden kann, also entweder muß der Patentinhaber eine technische
Nutzung innerhalb einiger Zeit nach der Patentierung selbst nachweisen,
oder er wird gezwungen, eine Lizensierung durch andere Unternehmen
zuzulassen.
Darüber hinaus ist es Aufgabe der Patentämter, ihre Kompetenzen im
Bereich der Software dahingehend zu erweitern, daß eine Erteilung von
Trivialpatenten verhindert werden kann. Und die Kriterien, was ein
Trivilapatent ist, zu entwickeln, muß Aufgabe der Forschung sein. (und
damit schließt sich der Kreis)
rund und zufrieden : jh

Re: Software vs Patentidee ->Forschung - Informatiker fordern bessere Software-Fo…

Monday, April 7th, 2008

softwaret Einführung des Patentrechtes (1877 !) nicht richtig
> angepasst
> wurde, ist die Frist bis zur öffentlichen Freigabe. Nach 20 Jahren
> ist
> eine Technik in der Softwareindustrie so wertlos, wie das Papier
> auf
> dem sie gedruckt wurde (mit wenige Ausnahmen).
Also bei Softwarepatenten maximal 1-2 Jahre!
> Patentierung sicherstellen, daß eine Nutzung dieses Patentes
> stattfinden kann, also entweder muß der Patentinhaber eine
> technische
> Nutzung innerhalb einiger Zeit nach der Patentierung selbst
> nachweisen,
> oder er wird gezwungen, eine Lizensierung durch andere Unternehmen
> zuzulassen.
Tja, die Frage, ob das ueberhaupt EU-/weltweit durchgesetzt werden
kann.
> Darüber hinaus ist es Aufgabe der Patentämter, ihre Kompetenzen im
> Bereich der Software dahingehend zu erweitern, daß eine Erteilung
> von
> Trivialpatenten verhindert werden kann.
Die wird IMHO *nie* zu verhindern sein.
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Re: Software vs Patentidee ->Forschung - Informatiker fordern bessere Software-Fo…

Saturday, April 5th, 2008

softwarerhinaus sollte
> eine
> Patentierung sicherstellen, daß eine Nutzung dieses Patentes
> stattfinden kann, also entweder muß der Patentinhaber eine
> technische
> Nutzung innerhalb einiger Zeit nach der Patentierung selbst
> nachweisen,
> oder er wird gezwungen, eine Lizensierung durch andere Unternehmen
> zuzulassen.
Im Prinzip ja richtig, aber verhindert man dadurch nicht für die
kleinen Tüftler und Privatleute, daß sie Patente beantragen? Wer
kann als Privatperson gleiche eine Eigenproduktion aufziehen, so
wird man dann gezwungen sein Patent an den nächsten Interessanten
abzugeben, auch wenn man das nicht will.
Das sollte also schon das Recht des Inhabers bleiben zu entscheiden,
ob und wer das nutzen kann und darf - das würde durch diesen
Vorschlag unterlaufen.
Es ist ja trotz allem als Patentinhaber und Erfinder nicht meine
Pflicht, die gesellschaftliche Weiterentwicklung zu unterstützen.
Wenn ich will, daß meine Idee in einem Keller verrottet, dann ist
das mein gutes Recht, auch wenn’s evtl. ungeschickt ist.
Man müßte also sicherstellen, ob ein Patent ein rein willkürliches
Sperrpatent ist, um andere zu behindern, oder ob es ein Patent ist,
das einfach aus anderen Gründen nicht genutzt wird. Das sehe ich
als knifflig an.

Re: Was ist Software? - Schweizer Linux-User gegen Software-Pate…

Friday, April 4th, 2008

software

Re: Was ist Software? - Schweizer Linux-User gegen Software-Pate…

Thursday, April 3rd, 2008

href=”http://forum.00de.de/slysoft-knackt-angeblich-zusaetzlichen-blu-ray-schutzmechanismus-bd-54288.php”>softwaretürliche Sprache. Die verbale Äußerung eines Algorithmus in
> > natürlicher Sprache stellt theoretisch bereits eine
> > Patentverletzung
> > dar, weil sie den Algorithmus im Gehirn des Zuhörers ausführbar
> > macht.
>
> gute interpreation, nur kann so zielich alles zu einem algorithmus
> gebracht werden, der dann patentiert wird. somit kann vieles im
> täglichen leben patentiert sein - wohin soll das führen?
Womit Du das Problem treffend beschrieben hast. Geschäftsvorgänge,
Erziehungsmethoden, Methoden der Wissensvermittlung… alles das sind
im Grunde Algorithmen.
Die Beschreibung eines physikalischen Vorgangs oder einer chemischen
Reaktion löst diese noch nicht aus. Dazu ist noch ein wenig Hardware
nötig, und zwar genau spezifizierte Hardware. Hardware-Patente machen
also durchaus Sinn.
Mathematik findet dagegen in Deinem Kopf statt… oder im Prozessor…
oder im Basic-Interpreter…
Soll das Denken wirklich patentierbar sein?