Archive for April, 2008

Re: 30 $ für EINE GPL-Software … - Macworld: Unix-Software unter Mac OS X k…

Sunday, April 20th, 2008

softwareathias_ schrieb am 20. Juli 2001 23:05:
> > > bei NT / 2000 ist wenigstens ein Webserver und Scriptsprache
> beim
> >
> > ..und seit wann ist der IIS kostenlose Dreingabe bei WinNT???
>
> spaetestens seit nt5.
Da stand aber bei NT / 2000… also ist wohl sowohl NT 5 als auch NT 4
oder älter gemeint. Und das ist schlicht und einfach falsch.
> > Und wenn man kein Offick installiert gibt’s AFAIR nichtmal den
> WSH
> > oder VBA! <:-) Also was redest du da eigentlich?
>
> quark. vba (visual basic for applications) hat mit dem wsh gar
> nichts
> zu tun. und wsh und vbs (visual basic script) sind bestandteil
> jeder
> windows-installation.
WSH gibt es erst seit Windows 98 und war insofern bei NT4 garantiert
auch nicht bei. VBS ist ein Teil von WSH => dito.
VBA ist bei Office bei, nicht bei Windows.
> willst du jetzt unsinn durch unsinn ausgleichen, oder was soll das,
> dee?
No comment :P

Re: 145 Software-Ingenieure - Infineon übernimmt 145 Software-Ingenieu…

Saturday, April 19th, 2008

softwareusgerechnet von Siemens, dessen Ingenieure kaum eine Ampelschaltung
> > auf die Reihe kriegen.
>
> Die Ampelschaltung gab es ja auch als Softwarebeispiel für den
> Motorola M6800,
> während Siemens sich für den Nachbau vom SAB8080 entschieden hat.
> Wenn ich dann allerdings sehe, dass hier die Ampelschaltungen mit
> alten TMS9900 ausfallen, dann sehne ich mich zu den 6800er Zeiten
> zurück ;-) > (Oder doch nicht, wenn ich an dessen Clockbaustein denke)
>
> hh
Suuuper !! Nachdem sich im Heise-Foren-Park wohl bald alle zu ihren
Lieblings-Prozessorleins bekannt haben, kommt vielleicht mal einer
auf die Idee, daß ein Bullet-Proof-Product mehr ist, als die Summe
seiner Teile oder die Wahl des Prozessors.
Ampelschaltungen fallen im Real-Life mit jedem Prozessor aus !
Da sind ein paar mehr Faktoren wichtig, als der Komfort einer
Speicheradressierung oder das pfiffigste Interrupt-Mgmt.
Ganz nett wird es unter dem Gesichtspunkt: EMV, HF-Zuwachs etc.
Mit nem Röhrencomputer wären da einige Probleme eliminiert (ach so,
mist, ja, habe ich glatt vergessen: der Strombedarf der Kath.Heizung,
das könnte so ne Kommune nie bezahlen).
Also nochmal die Schleife mit dem Requirements-Engineering fliegen.
Gruß, HLP

Re: Was ist Software? - Schweizer Linux-User gegen Software-Pate…

Friday, April 18th, 2008

>softwarerück zur Frage: Was ist ein Algorithmus? Um einen Algorithmus
> > anwenden zu können, um ihn überhaupt vermitteln zu können, muß er
> > in
> > einer eindeutigen, widerspruchsfreien, logisch strukturierten
> > Sprache
> > formuliert werden. Dies kann die natürliche Sprache sein
>
> Nein. Die ist eben nicht eindeutig und widerspruchsfrei. Sie kann
> es
> sein, muss es aber nicht. Gilt insbesondere bei groesseren
> Algorithmen.
>
>
> > Es geht hier nicht um Software-Patente. Es geht um Patente auf
> > Algorithmen, Patente auf Mathematik, und im Extrem Patente auf
> > natürliche Sprache. Die verbale Äußerung eines Algorithmus in
> > natürlicher Sprache stellt theoretisch bereits eine
> Patentverletzung
> > dar, weil sie den Algorithmus im Gehirn des Zuhörers ausführbar
> > macht.
>
> ACK. Genau das ist das perverse an Softwarepatenten. Vgl. auch die
> Geschichte mit dem DVD-Code auf T-Shirts.
Da gibts noch einen lustigen Fall,
die Geschichte mit den Perl-Code auf T-Shirt der 2048 Bit
ent/verschlüsselung demonstriert (ca. 15 Zeilen, voll funktionsfähig)
Fällt unters Waffengesetz und darf nicht aus den USA ausgeführt werden
(Wahnsinns Haftstrafen). :) Curios. Ich werd am Flughafen verhaftet und
für 10 Jahre eingebuchtet weil ich die Sicherheit der USA mit einem
gefährlichen T-Shirt bedroht habe.
Naja, irgendwie seh ich das Ganze ja doch ein, wenn alle Nachrichten so
hoch verschlüsselt wären, würden die ganzen schönen und teuren
Abhörsysteme vielleicht versagen - Schlimm
eT

Re: Was ist Software? - Schweizer Linux-User gegen Software-Pate…

Friday, April 18th, 2008

href=”http://kostenlosesoftwaredownloads.de/winrar-gratis-software-download-um-dateien-zu-packen-und-auszupacken-fur-fast-alle-formate/”>softwareibts noch einen lustigen Fall, die Geschichte mit den Perl-Code
> auf T-Shirt der 2048 Bit ent/verschlüsselung demonstriert (ca. 15
> Zeilen, voll funktionsfähig)
> Fällt unters Waffengesetz und darf nicht aus den USA ausgeführt
> werden (Wahnsinns Haftstrafen). :) Curios. Ich werd am Flughafen
> verhaftet und für 10 Jahre eingebuchtet weil ich die Sicherheit der
USA
> mit einem gefährlichen T-Shirt bedroht habe.
Betonung auf _gefährliches_ T-Shirt. *g*
Da wir gerade bei Kuriositäten sind: Wäre das kein T-Shirt, sondern ein
Buch, hättest Du keine Probleme:
http://www.heise.de/newsticker/data/fr-20.03.98-000/default.shtml
> Naja, irgendwie seh ich das Ganze ja doch ein, wenn alle
> Nachrichten so
> hoch verschlüsselt wären, würden die ganzen schönen und teuren
>
Abhörsysteme vielleicht versagen - Schlimm
Ja, wirklich schlimm. Das arme kleine Echelon. Ooooh ;-) Schönen Feierabend!

Re: Was ist Software? - Schweizer Linux-User gegen Software-Pate…

Friday, April 18th, 2008

softwarermuliert werden. Dies kann die natürliche Sprache sein
>
> Nein. Die ist eben nicht eindeutig und widerspruchsfrei. Sie kann
> es
> sein, muss es aber nicht. Gilt insbesondere bei groesseren
> Algorithmen.
Da steht ja auch “kann”. ;-) Die wesentliche Eigenschaft einer Algorithmus-Sprache ist ihre strenge
Definiertheit. Dafür gibt es glaube ich den Begriff “deterministisch”.
Gleiche Eingabe erzeugt gleiche Ausgabe. Genau das ist das Problem bei
Zufallsgeneratoren…
Der verbal formulierte Algorithmus “Summe zweier Zahlen” ist so nicht
lauffähig. Die Algorithmus-Sprache an sich muß erst mal definiert
werden:
Was ist eine Zahl?
Was ist eine Summe, wie berechnet sie sich?
Wieviel ist zwei?
Ein formulierter Algorithmus (Software) ist immer für einen
Algorithmus-Anwender geschrieben. Der Anwender muß die Regeln
implementiert haben, und der Algorithmus muss diesen Regeln
entsprechend formuliert sein. Ein C-Programm läuft nicht in einem
Basic-Interpreter.
Das beste Beispiel dafür ist die Mathematik, in der alles und jedes
exakt definiert und mit bereits bewiesenen Aussagen ebenfalls bewiesen
wird. Was nicht beweisbar ist, weil es ganz vorne am Anfang der
Beweiskette steht, nimmt man als gegeben hin und nennt es “Axiom”.
Aber man stelle sich einen Prozessor vor, der seine Maschinenbefehle je
nach Tageszeit und Mondphase mal so und mal so ausführt.
Zudem reicht es ja aus, wenn der algorithmisch verwendete Teil der
Sprache diese exakten Eigenschaften hat. Der Prozessor darf durchaus
solche nicht-deterministischen Befehle haben, oder Befehle, die etwas
anderes machen, als es ihrer Definition entspricht, wenn sie in einem
Programm niemals benutzt werden. Peinlich wird’s erst, wenn das doch
passiert (Pentium FDIV).

Virale Software-Patente - Mit Wettbewerb und Party gegen Software-…

Friday, April 18th, 2008

Wie heißt es so schön:
“If You can’t lick’em, join’em!”
Es ist soviel Hirnschmalz in der Open-Source-Bewegung, dass die mit
Sicherheit haufenweise Patente erzeugen würden, wenn sie es denn
täten.
Lasst uns doch mal folgendes Scenario überlegen:
o Es gibt verschiedene Open Source Organisationen, die für die
jeweiligen Ersteller von schlauen Ideen Patent-Verfahren durchziehen
(CCC, EFF, OSO etc.)
o Ideen, welche im Rahmen von Open Source Projekten entwickelt
werden, werden patentiert.
o Diese Patente werden mit einer GPL-ähnlichen Lizenzbedingung
versehen. Wer also die patentierte Idee verwenden will, kann das für
sich und im Rahmen von Open Source Projekten kostenlos tun. Wenn sie
jedoch in kommerzieller Software verwendet wird, sind empfindliche
Lizenzgebühren abzudrücken, die Open Source Projekten zu Gute kommen.
o Die Open Source Community und die entsprechenden
Ombudsmann-Organisationen überwachen die kommerziellen
Software-Angebote auf Patentrechtsverletzungen und leiten
entsprechende juristische Schritte gegen Sündenböcke ein. Das Geld
kommt aus den erzwungenen Lizenz-Gebühren.
Die kommerziellen Software-Hersteller betreiben im Augenblick eine
intellektuelle Landnahme ungeahnten Ausmaßes. Es wird Zeit, dass es
zur GPL auch ein GPP (Generla Public Patent) Äquivalent gibt.
Unter Umständen kann man damit die gesamte Idee der Software-Patente
ad absurdum führen, da die Software-Industrie sehr schnell an den
Punkt kommt, an dem sie nicht mehr entwickeln kann ohne in ein
juristisches Minegebiet zu geraten.
Lit

Re: Freie Software = Gratis Software - OpenBSD muss an den Sparstrumpf

Tuesday, April 15th, 2008

softwaret nunmal so für 99.9% der Leute ist Freie Software gleich Gratis
> Software. Wieso soll man für etwas zahlen das man auch gratis kriegt,
> das Produkt wird dadurch ja nicht besser (mindestens kurzfristig
> nicht).
Eben. Das ist das Problem. Die meisten Leute denken von hier bis zur
Tischkante, das wars dann auch.
Da stellt jemand in einer Firma einen Server auf (vllt mit Debian,
vllt mit BSD, whatever) und hat das Betriebssystem zumindest schön
kostenlos, macht sich aber keinerlei Gedanken darüber, wieviel Geld
er damit “von hintenrum” verdient.
> Was hat ein IT Abteilungsleiter davon wenn er an OSS Projekte
> spendet? Genau gar nichts. Von dem Geld kauft er lieber einen neuen
> Server oder macht ein Abteilungsessen.
Das ist IMHO eine recht widersprüchliche Aussage. Denn wenn ein neuer
Server angeschafft wird, dann muss da auch irgendeine Software drauf
laufen.
Man ist gewillt, anderen Herstellern (wie Microsoft) Geld für
Software zu bezahlen, aber nicht gewillt, etwas Geld an Projekte wie
BSD etc. zu spenden?

Re: Virale Software-Patente - Mit Wettbewerb und Party gegen Software-…

Tuesday, April 15th, 2008

softwareEigentlich nicht. Abgesehen davon wird hierbei nicht
> > gestört, sondern es wird patentiert und lizenziert -
> > die Lizenzbedingungen kann man hierbei in einem gewissen
> > Rahmen frei wählen - Cross-Licensing ist sogar sehr
> > gebräuchlich, z.B. könnte die FSF jemanden eine Lizenz auf
> > ein GNU-Patent gewähren, wenn dafür alle GNU-Projekte ein
> > Patent der Lizenznehmers verwenden dürfen.
> Och, ich wäre da für eine andere Lizenz. Wenn ein GPL Patent verletzt
> wird dann muß die Software unter die GPL gestellt werden.
Patent != Copyright
Das durchzusetzen ist schwierig. Das Patent sicherte dem Patentnehmer
die exklusive Nutzung des Patentgegenstandes zu und ermöglicht es
ihm, für die Überlassung der Nutzung Geld zu nehmen. Natürlich können
innerhalb eines Lizenzvertrags auch andere Nebenabreden getroffen
werden, insbesondere die obige.
Sollte es jedoch zu Patentverletzungen kommen, wird mit an sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit geltendes Recht angewandt, so dass der
Patentverletzer mit einer entsprechenden Geldstrafe belegt wird. Das
Produkt jedoch, welches unter Verletzung des Patents erstellt wurde,
unterliegt dem Copyright des Erstellers und somit auch dem
Eigentumsschutz. Anders als bei einer Copyright-Verletzung ist es
eben nicht umittelbar das geistige Eigentum des Patenthalters.
> Dann bin
> ich mal gespannt ob die grossen Unternehmen noch Softwarepatente
> möchten oder lieber für ihre Abschaffung plädieren.
Dahin zielte auch mein ursprüngliche Argumentation. Die Unternehmen
müssten bei der Erstellung der Software sehr genau darauf achten,
dass keine GPP-Patente verletzt werden, zusätzlich zu den üblichen
kommerziellen Patenten. Die GPP-Patente könnten mit progressiven,
punitiven Lizenzgebühren bewehrt werden, i.e. kleine Unternehmen
wenig, größere mehr, große ziemlich viel und ganz große schrecklich
viel. Damit würde man den kleinen den Hals nicht umdrehen und das
Spielfeld bezüglich der großen etwas nivellieren.
Aber dazu bedarf es einer gewissen kritischen Masse an
GPP-Patenten…
Lit

Re: Frage zu den Software-Patenten - Mit Wettbewerb und Party gegen Software-…

Saturday, April 12th, 2008

> Um was geht es bei diesen Patenten den eigentlich. Soll da der
> Source-Code geschützt werden oder eine Idee?
Weder noch. Patentiert werden kann nur ein Programm, das zwingender
Bestandeil einer technischen Umsetzung ist. z.B. das Steuerprogramm
für ein ABS System. Ein Onlineupdaqte ist aber nicht an eine best.
Hardware gebunden, sondern kann im Grunde beliebig umgesetzt werden,
daher in EU nicht patentierbar, weil nur ein Verfahren.
> Microsoft hat die Idee des Online-Updates als Patent in den USA
> angemeldet und wohl auch eingetragen bekommen. Würden solche Ideen
> auch Patentierbar sein? Wenn ja, dann “Gute Nacht”.
Laut Richtlinie nicht, in den USA kann man auch Verfahren patentieren
lassen, in der EU eben nicht, obwohl einige Patentämter das noch
nicht kapiert haben und solche eigentlich nicht zulässigen Patente
erteilen, da hilft nur klagen.
Das ganze Patentwesen ist im Grunde Schwachsinn, während früher
Maschinen patentiert wurden, die genau beschrieben werden mussten und
somit ein Patent einen sehr konkreten Anwendungsfall abdeckte, wird
heute versucht ein Patent möglichst allgemein zu fassen, damit ich
alle möglichen Anwendungsfälle abdecke. Zudem ist es äusserst
subjektiv was die notwendige erfinderische Höhe hat. Eigentlich soll
ein Patent den kleinen Mann (Erfinder), der eine tolle Idee hat vor
grossen Nachamern schützen, so einen Fall gibt es aber kaum,
geschützt werden heute Grosskonzerne, die es sich leisten können auf
jeden Pipifax ein Patent anzumelden.
Marcel

Re: Frage zu den Software-Patenten - Mit Wettbewerb und Party gegen Software-…

Saturday, April 12th, 2008

href=”http://silverlight.net/blogs/jesseliberty/archive/2008/04/12/small-software-big-impact.aspx”>softwareird ja die Entwicklungsbremse Nr. 1 im Software-Bereich werden.
> Dann hätte man so alles Mögliche patentieren können:
>
> - Maus
>
- Trackball
> - Mausrad
Wenn ich meine Maus umdrehe, steht da eine Patentnummer - was
meinst Du, wie viele Patente zu Computermäusen es gibt? Für
ein Patent ist aber immer Neuheit erforderlich, und nach
spätestens 20 Jahren läuft es ab. Mausartige Zeigegeräte
gab es aber schon in den Sechzigern.
[…]
> Da wäre heutzutage entweder apple reich oder die anderen würden immer
> noch mit Konsolen unterwegs sein.
Apple ist genau deshalb klein geblieben, weil sie immer auf
ihren proprietären Kram gesetzt und diesen maximal geschützt
haben, während IBM relativ freigiebig Lizenzen vergeben hat.
Dadurch hatte IBM zwar mehr Konkurrenz, hat aber doch mehr
Rechner verkauft als Apple (besser ein href=”http://softwareblogs.intel.com/2008/04/10/why-do-we-need-another-os/#comment-11682″>kleines Stück vom sehr
großen Kuchen, als den kleinen Kuchen ganz alleine).
Ein anderes Beispiel für eine missglückte Patentstrategie
war Sony: Die hatten ihr Beta-Videosystem rundum geschützt und
haben es niemanden nachbauen lassen - da haben die anderen eben
den VHS-Standard geschaffen. Der Rest dürfte bekannt sein.
Das nächste Mal war Sony übrigens schlauer und hat jedem die
Nutzung der CD-Patente erlaubt, für wenige Pfennig pro CD. In
Summe waren das dann doch einige Milliarden.