Re: Frage zu den Software-Patenten - Mit Wettbewerb und Party gegen Software-…
href=”http://silverlight.net/blogs/jesseliberty/archive/2008/04/12/small-software-big-impact.aspx”>softwareird ja die Entwicklungsbremse Nr. 1 im Software-Bereich werden.
> Dann hätte man so alles Mögliche patentieren können:
>
> - Maus
> - Trackball
> - Mausrad
Wenn ich meine Maus umdrehe, steht da eine Patentnummer - was
meinst Du, wie viele Patente zu Computermäusen es gibt? Für
ein Patent ist aber immer Neuheit erforderlich, und nach
spätestens 20 Jahren läuft es ab. Mausartige Zeigegeräte
gab es aber schon in den Sechzigern.
[…]
> Da wäre heutzutage entweder apple reich oder die anderen würden immer
> noch mit Konsolen unterwegs sein.
Apple ist genau deshalb klein geblieben, weil sie immer auf
ihren proprietären Kram gesetzt und diesen maximal geschützt
haben, während IBM relativ freigiebig Lizenzen vergeben hat.
Dadurch hatte IBM zwar mehr Konkurrenz, hat aber doch mehr
Rechner verkauft als Apple (besser ein href=”http://softwareblogs.intel.com/2008/04/10/why-do-we-need-another-os/#comment-11682″>kleines Stück vom sehr
großen Kuchen, als den kleinen Kuchen ganz alleine).
Ein anderes Beispiel für eine missglückte Patentstrategie
war Sony: Die hatten ihr Beta-Videosystem rundum geschützt und
haben es niemanden nachbauen lassen - da haben die anderen eben
den VHS-Standard geschaffen. Der Rest dürfte bekannt sein.
Das nächste Mal war Sony übrigens schlauer und hat jedem die
Nutzung der CD-Patente erlaubt, für wenige Pfennig pro CD. In
Summe waren das dann doch einige Milliarden.