Microsoft Software ist schon heute die sicherste Software! <- Na dann liesmal. - Microsoft will Software sicherer machen
ROFTL
Hier die Antwort auf deinen Erguss:
Fakten, Fakten Fakten, nichts als Fakten.
Meldung vom 15.09.2003 13:17 heise online
Mehrere Schwachstellen im Sicherheits-Zonenmodell des Internet
Explorers
Im Internet Explorer 6 wurden insgesamt sieben Lücken entdeckt, mit
denen sich das Sicherheits-Zonenmodell austricksen lässt. Damit kann
ein Angreifer mit manipulierten HTML-Dokumenten beliebigen Code in
jeder Sicherheitszone ausführen. In der “lokalen Zone” ist der
Zugriff auf Cookies, lokale Dateien und Systemkommandos möglich.
Normalerweise hat ein HTML-Dokument und darin enhaltener Code nur
Zugriff auf Objekte, die aus der gleichen Domäne beziehungsweise Zone
stammen. Ein Skript von der Seite www.foobar.com kann zum Beispiel
nicht auf den Formularinhalt eines Dokumentes der Seite
www.meinebank.de zugreifen. Durch die Sicherheitslücken kann ein
Angreifer diese Restriktion aber umgehen. Liu Die Yu, Entdecker der
Schwachstellen, hat erste Proof-of-Concept-Exploits bereits auf
seinen Seiten veröffentlicht. Microsoft ist über die Probleme
informiert, hat aber noch nicht reagiert. Als Workaround sollte man
Active Scripting und ActiveX deaktivieren.
Siehe dazu auch:
Security Advisory auf Full-Disclosure
Schwachstellen-Demonstration von Liu Die Yu
Meldung vom 12.09.2003 10:12 heise online
Schwachstelle im Windows XP ZIP-Manager
Auf Bugtraq ist eine Meldung erschienen, in der drei Fehler im
Standard-ZIP-Manager von Windows XP beschrieben werden. Zwei der
Fehler sind auf die falsche Verarbeitung von zu langen Dateinamen und
einer zu hohen Verzeichnistiefe zurückzuführen und nicht
sicherheitsrelevant. Der dritte Fehler basiert wahrscheinlich auf
einem Buffer Overflow in der “zipfldr.dll”, die zum Absturz des
ZIP-Managers führt. Ein Proof-of-Concept-Exploit ist auf Bugtraq
bereits veröffentlicht. Nähere Angaben zu der Schwachstelle wurden
nicht gemacht, ob der Fehler geeignet ist, beliebigen Code auf den
Stack zu schreiben und auszuführen ist derzeit nicht bekannt.
Allerdings ließe sich diese Lücke mit beliebigen gezippten Dateien
ausnutzen. Ein Anwender würde hinter einer komprimierten txt-Datei
sicherlich keinen Angriff vermuten.
Microsoft wurde von dem Fehler informiert, hat aber offiziell noch
nicht reagiert. Der ZIP-Manager gehört zum Lieferumfang von
Windows-XP und ist standardmäßig mit ZIP-Dateien verknüpft. Der
ZIP-Manager läßt sich mit folgenden Befehl unter “Ausführen”
deaktivieren:
regsvr32 /u %windir%\system32\zipfldr.dll
Mit
regsvr32 %windir%\system32\zipfldr.dll
kann man ihn wieder aktivieren
Siehe dazu auch:
Security Advisory auf Bugtraq
Meldung vom 11.09.2003 17:34 heise online
Hilfe zu den neuen RPC/DCOM-Sicherheitslücken in Windows
Die gestern gemeldeten Sicherheitslücken im RPC/DCOM-Dienst unter
Windows sorgen für reichlich Verwirrung, da viele Anwender alte und
neue Updates verwechseln und der Meinung sind, sie hätten den
RPC-Patch doch bereits installiert. Dennoch müssen sie den in
MS03-039 beschriebenen Patch einspielen, um die neuen Fehler im
RPC/DCOM-Dienst zu beheben. Praktischerweise beseitigt dieser Patch
auch gleich noch den alten, in MS03-026 beschriebenen Fehler.
Damit wird sowohl das Loch geschlossen, über das der Lovsan-Wurm in
die Systeme eindringt, als auch die drei neu entdeckten
Sicherheitslöcher. Für eines davon kursiert bereits seit dem 21. Juli
ein Exploit, mit dem Windows-2000-Systeme zum Absturz gebracht werden
können. Mit den zwei übrigen können Angreifer sehr wahrscheinlich
beliebigen Code auf dem System einschleusen und ausführen. Nach dem
Advisory der Sicherheitsexperten von eEye zu urteilen, ist es wohl
nur eine Frage der Zeit, bis der nächste RPC-Wurm das Licht der Welt
erblickt. Der Exploit-Code für Lovsan wurde über mehrere Wochen in
entsprechenden Foren diskutiert und verfeinert. Vom Erscheinen der
Updates von Microsoft, bis zum Ausbruch des Wurms vergingen immerhin
vier Wochen. Auf die gleiche Art und Weise dürfte auch der neue Code
entstehen. Es ist deshalb dringend anzuraten, die Updates diesmal
zeitnah einzuspielen.
Folgende Patches stellt Microsoft für deutsche Windows-Systeme zur
Verfügung:
Windows NT Workstation
Windows NT Server 4.0
Windows NT Server 4.0, Terminal Server Edition
Windows 2000
Windows XP
Windows XP 64 bit Edition
Windows XP 64 bit Edition Version 2003
Windows Server 2003
Windows Server 2003 64 bit Edition
Des weiteren schützen dieselben Maßnahmen wie bei Blaster/Lovsan.
Eine (Personal-)Firewall kann Angriffe gegen den RPC-Dienst abwehren,
indem sie Zugriffe auf die UDP-Ports 135, 137, 138 und 445 sowie die
TCP-Ports 135, 139, 445 und 593 sperrt. Sofern RPC über HTTP oder COM
Internet Services aktiviert sind, kann der RPC/DCOM-Dienst auch über
die Ports 80 und 443 angesprochen werden. Windows XP verfügt bereits
über eine eingebaute Firewall, die allerdings von mancher
Internet-Einwahlsoftware, zum Beispiel T-Online und AOL, umgangen
wird. Einige Treiber für ISDN-Karten legen ebenfalls eigene
Verbindungen an, bei denen die Firewall deaktiviert ist. Kerio
Firewall und ZoneAlarm sind kostenlose Alternativen, die damit
umgehen können.
Administratoren können Systeme in ihren Netzwerken mit Tools von eEye
und Microsoft auf alte und neue RPC-Schwachstellen scannen. Der
Scanner von eEye hat eine grafische Oberfläche und lässt sich sehr
einfach bedienen. In der kostenlosen Version kann er allerdings in
einem Durchlauf nur ein Class-C-Netz überprüfen. Als Ergebnis listet
er alle erreichbaren Systeme auf und für welche der Schwachstellen
sie anfällig sind. MS03-39 weist auf die neuen Sicherheitslöcher hin,
ist zusätzlich MS03-026 aufgeführt, wurde schon das alte
Sicherheitsloch peinlicherweise nicht gestopft. Windows-98-Systeme
werden dem Microsoft-Advisory entsprechend als nicht betroffen
aufgeführt. Das Tool von Microsoft ist ein Kommandozeile-Scanner ohne
grafische Oberfläche, mit dem auch größere Netzwerke überprüft werden
können. Der Scanner unterscheidet zwischen “unpatched”, “patched with
KB823980″ und “patched with KB824146 and KB823980″. KB823980
bezeichnet hier die alte Schwachstelle aus MS03-026, KB824146
kennzeichnet den Patch für die neuen Lücken in MS03-039.
Kritik wird mittlerweile an der Art und Weise laut, wie Microsoft
Sicherheitslöcher beseitigt. Kein Wunder, ist zum Stopfen der
aktuellen Object-Data-Tag-Schwachstelle im Internet Explorer bereits
ein dritter Patch in Arbeit. Anscheinend wird bei Bekanntwerden einer
Schwachstelle nicht der gesamte betroffene Code einer Überprüfung
unterzogen, sondern nur so angepasst, dass bekannte Exploits nicht
mehr funktionieren. Des weiteren hat es Microsoft seit Jahren
versäumt, dafür zu sorgen, dass Dienste wie RPC nicht über das
Internet zu erreichen sind. Damit beschäftigt sich auch der aktuelle
Kommentar auf heise Security:
Unsicher by Design
Weitere Informationen:
Deutsches Security Bulletin MS03-026 von Microsoft
Deutsches Security Bulletin MS03-039 von Microsoft
RPC-Dienst immer noch offen — Microsoft bessert nach auf heise
Security
Scanner von eEye
Scanner von Microsoft
und so weiter und so fort.
So, du Dummschwätzer, jetzt kommst du!
Aber da du ja den Eindruck machst, dass du zu dumm bist ein Loch in
den Schnee zu pinkeln, wird das Forum auf deine Antwort lange warten
müssen.
Denk mal darüber nach!