Re: Man kann soziale Probleme nicht mit Software lösen - Braunschweiger Software findet Plagiate

September 30th, 2008

Der Beitrag der nach eigenen Angaben “amtierende Plagiatsexpertin der
Republik” ist wenig differenziert und der Absatz über Docoloc (nicht
Docolec) einfach nur falsch. Wie auf der von Ihr referenzierten
eigenen Webseite zu lesen ist, bezog sich Ihr Test auf eine alte
experimentelle Version der Software, wohl in einer allerersten
Version. Die jetzige Docoloc Version ist gerade durch eine schicke
Darstellung interessant.
Zu der pauschalen Aussage, man könne “soziale Probleme nicht mit
Software lösen” frag ich mich, ob man beispielsweise ohne Software
die Sicherheit bei der WM so effizient hinbekommen hätte, oder
weshalb openBC, Web 2.0 etc. so erfolgreich sind? Die Aussage klingt
gut, stimmt so aber einfach nicht.
Alles “nur” darauf zu reduieren, dass nur mangels besseren Wissens
abgeschrieben wird, ist eine nette Erklärung, die sich
Plagiatexperten zurecht legen, um dem massiven Missbrauch und der
eigenen Hilflosigkeit die Brisanz zu nehmen (vgl.
http://www.guardian.co.uk/comment/story/0,,1740912,00.html ). In den
allermeisten Fällen wird aber einfach bewusst abgeschrieben um sich
Arbeit zu erleichtern in der Hoffnung, dass es keiner merkt.
Was Software wie Docoloc oder Turnitin leisten kann ist dem Tutor
Fakten über potentiell abgeschriebene Stellen in einem Dokument zu
liefern und Hilfestellung bei der Bewertung zu geben. Die Bewertung
unterliegt dem Tutor!

Re: Kommerzielle Software != proprietäre Software - Wissenschaftliche Studie kritisiert komm…

September 29th, 2008

softwareFreie Software kann kommerziell vermarktet werden (z. B. MySQL,
> Qt), während proprietäre Software kostenlos erhältlich sein kann
> (Flash-Plugin, Windows Media Player).
Was Du schreibst ist bekanntlich nur die eine Seite der Medaille!
Denn die Vermarktung von Qt funktioniert ja bekanntlich nur, da es
auch noch Closed-Source gibt, also die von Dir geschmähte proprietäre
Software. Die Bibliothek steht unter der GPL, wer Qt href=”http://www.romankonovalov.com/2008/09/30/getting-new-ideas-born/”>bei seiner
Software einsetzen möchte, muss ebenfalls die GPL nutzen und damit
das Produkt verschenken oder aber Qt unter einer anderen Lizenz
kaufen.
> Gegen kommerzielle Freie Software hat niemand etwas. Die Stude
> kritisiert mit Sicherheit nicht kommerzielle, sondern proprietäre
> Software.
Es hat beides seine Existenzberechtigung, da es Software gibt, für
die die OpenSource derzeit kein Geschäftsmodell vorhält, z.B.
Spiele-Software oder allgemein Retail-Software. Man benötigt für
diese Art von Software eben kaum Support und kann somit auch nicht
daran verdienen.
Am meisten stört mich aber an der GPL, das meistens die Falschen
verdienen nämlich die Distributoren und nicht die Schöpfer der Werke,
sprich Entwickler.

Re: Software die die Welt nicht braucht (2/3) - Macworld: Software hilft beim Umzug vom …

September 29th, 2008

softwarec Burner. Einfacher geht es nicht und auch
> > hier liegt Windows weit zurück…
>
> In Sachen Einfachheit: Geh mal zu einem Bekannten mit Windows XP.
> Wähle Bilddateien (z.B. JPEG) im Explorer aus (z.B. via Gummiband
> Markierung). Im Aufgabenbereich links erscheint ein Punkt “per Email
> versenden”. Klick mal drauf. “Sollen die Bilddateien vorher
> verkleinert werden?”. So muß das sein!
Siehst du, wieder ne blöde Dialogbox, die die Leute verwirrt! ;-) “Ja
wie, verkleinern? Wieso sollte ich die verkleinern wollen? Und wenn
ja: Auf welche Grösse?”
Das ist diese Assistentenkacke, die sich wie eine Seuche in Windows
breitmacht und bei der alle Windows-Freaks die ich kenne das kalte
Kotzen kriegen und die DAUs immer noch genauso ratlos dransitzen!
<:-)
Merke: Die Benutzerfreundlichkeit des Macs liegt darin, dass er dich
NICHT ständig mit blöden Fragen nervt ("Hey! It looks like you're
writing a letter!" - AAAH!!!) sondern es einfach MACHT! 8) Beispiel? USB-Standardklassengeräte: Am Mac: Anschliessen, geht! Am
PC (Win98): Wollte *JEDES* Mal als ich’s probiert hab nen Treiber,
selbst wenn’s ein scheiss Standardklassengerät wie ne Maus oder ne
USB-Digicam ist! Manchmal hatter die Treiber schon auf der Platte,
dann freut er sich wie ein Schnitzel: “Hurra! Neue Hardware
gefunden!” und Fenster poppen auf, Fortschrittsbalken rasen durch und
zum Schluss darf man “OK” klicken! All das *passiert* einfach nicht
am Mac! <:-)
USB-Maus, Digicam, Lautsprecher, Grafiktablett: Anstöpseln und das
war's!
David Coursey hat nach seinem Umstieg von WiXP auf OS X mal
geschrieben "what i like about the Mac is that the operating system
doesn't get in your face all the time", und das trifft's exakt auf
den Punkt! Mit jedem "wollen sie..?" scheissdreck lenkt er dich schon
wieder von dem ab, was du eigentlich tun willst!.. Das kapiert M$
nicht! Und v.a. kapieren sie nicht, dass sie mit ihrer
Assistenten-Kacke *immer* die Arschkarte haben, denn es gibt die
eiserne Regel, die ich selbst bei Windows damals JEDES mal bestätigt
gesehen habe: WENN man mal etwas neues mit nem Programm machen will
und nicht weiss, wie man da am besten vorgeht und sich denkt "Okay,
probieren wir mal den Assistenten aus!", dann ist mit 100%iger
Wahrscheinlichkeit das, was du machen willst NICHT als Option im
Assistenten drin!
Die Krönung bei WiXP war ein Assistent um die Bildschirmauflösung zu
ändern, ich glaub da bin ich schreiend aus dem Zimmer gerannt! <:-)
> Windows XP hat gerade für Routinejobs (… ich sage nur: neuen Ordner
> anlegen …) viele intelligente Verbesserungen.
Jaja, siehe oben! ;-) Sehr intelligent!
> > Also in Sachen Palm geben sich beide Plattformen nichts, der
> > Funktionsumfang von palm Desktop ist aktuell auf beiden Plattformen
> > vergleichbar. Mit OS X.2 liegt Apple aber hier wieder weit vor
> > Windows.
>
> Und was wäre zum Beispiel mit meinem Ericsson T68? Einfach
> danebenlegen, Telefonbuch, Gesprächsliste (!), Termine, ToDos werden
> automatisch synchronisiert? Das möchte ich auf dem Mac mal sehen!
Komisch, und das geht mit Windows?? Wie machst du das, wenn M$ erst
im Mai das SDK für Bluetooth für XP ausgeliefert hat? <:-))
http://www.heise.de/newsticker/data/anw-18.04.02-006/
..oder meinst du, dass du nicht glaubst, dass der Mac das hinbekommt? 8) Tja, dann guck dir die Keynote am besten nochmal an! ;-) V.a. was
der Sony/Ericsson Mann Sagt von wegen “wir haben überall nach einem
Programm gesucht, mit dem wir diese Synchronisierung machen können,
und in OS X haben wir’s gefunden! Sowas *gibt* es nicht unter
Windows!”
> > Nein, kann nicht jeder Windows-Notebook, zumindest nicht so
> > problemlos und was die meisten überhaupt nicht können: Deckel auf ->
> > Aufwachen…
>
> Je nach BIOS des Herstellers … Auch hier kennt Windows XP viele
> Workarounds, um mit ACPI auch problematische Rechner sauber zu
> managen.
Jaja, M$-Drohne, schon recht! <:-) Alle 2 Monate Berichte in der C't
wie beschissen es mit ACPI auch Jahre nach der Einführung noch
aussieht, weil sich die ganzen PC-Hardwarehersteller mal wieder nicht
auf etwas einigen können, aber WiXP kann das natürlich! ;-) Kennen wir ja schon zur Genüge, ich sag nur VESA!..
> > > Ich finde nicht legitim, dass Apple hier (”Switch”) lauter Features
> > > von PCs aufzählt, wegen derer ich auf den Mac wechseln sollte!
> > > Implizit klingt das so, als ob ein Windows Rechner das alles nicht
> > > könnte … Quatsch!
> >
> > es geht bei der Kampagne weniger um die Features, sondern mehr um das
> > gesamte: “Digital Hub” ist bei Apple kein Schlagwort sondern eine
> > durchdachte Strategie…
>
> Digital Hub steht bei Microsoft seit dem (unsäglichen!) Windows ME im
> Vordergrund der Consumer-Versionen (jetzt: XP Home).
Nein, “Digital Hub” ist ein Apple-Konzept! 8) Was du meinst sind
“Billy’s lustige Phantastereien”, Teil 2354! ;-D So wie das, was er
im Artikel mit dem Bluetooth-SDK da oben sagt! Viel labern, nix tun,
das war schon immer Billy’s Strategie! ;-) Ich hab hier ein Interview aus dem Jahre 94 hier, Jungejunge, was der
vorraussagt, wie es schon vor 4 Jahren aussehen hätte sollen! <:-) Zu
geil! ;-D
Geld per Funküberweisung von elektronischen Geldbeuteln, Micropayment
überall und all so'n Kram, echt witzig! 8) > Nicht ohne Grund
> kracht es zwischen MS und Apple wegen der Konkurrenz zwischen Windows
> Media und Quicktime. Beide Firmen investieren hier massiv.
Was hat das mit Digital Hub zu tun? Ist dir das Konzept überhaupt
klar?
Anscheinend nicht, sonst würdest du das nicht mit ME/XP vergleichen!
>:-)
Zeig mir doch mal bitte ansatzweise, wie WiXP mp3-Hardwareplayer
anspricht! ;-) Sind sie schon beim Stadium “wird ohne Treiberinstallation erkannt”? 8) Oder gar doch schon bei “player erscheint im Explorer als
Laufwerk”? ;-D
Wahrscheinlich braucht man aber (wie fast immer) wieder mal
herstellerspezifische Software um die Dinger zu füllen! <:-)
..Teil 3 gleich!

Re: ey daus die maus… redundante software ?!? - Höfliche Software steigert Zufriedenheit…

September 28th, 2008

href=”http://softwarenewschannel.com/2008/09/28/photoshop-cs3-lowest-price-19995-23/”>es-and-online-photo-editors/”>software die Zeit noch ein Beitrag, der sich 13.5 mal gewaschen hat.
Ich glaube, nicht nur die DAUs sind froh über die ‘redundante
Software’. Bei mir stapeln sich die Programme bis unter die Decke,
aber: in der Produktion sind nur stets ZWEI.
Ja, zwei: Office und OpenO, PhotoShop und PhotoImpact, Ahead und
Roxio, WinAmp und QuickTime, Ultra und Slick, TotalC und WinNC,
ThumbsPlus und ACDSee, WinRAR und PowerARC, WS und Voyager, etc., pp.
Geht’s nicht mit dem einen, so geht es doch mit dem anderen. Und -
von gewissen Singularitäten mal abgesehen - warten noch mehr Proggis
in der Pipeline. Für den Fall dass sich die Etablierten ein Stück
zuviel Zeit und Muße gönnen (wie etwa IE selig).
Es mag bei den GUIs und ihren Meldungen anfangen, macht aber selbst
bei den Progs noch nicht Schluß. Selbst bei old good DOS 3.3 gab’s
COPY und XCOPY (na, die Unterschiede?…) und bei der 95-er GUI habe
ich fleißig mitgeraten wieviele *unterschiedliche* (Bill, sei mir
gnädig) Wege es gab irgendwas Alltägliches wie zB. eine Datei anlegen
bzw. löschen zu tun.
Unergonomische Torkelei? Klar, aber ein Bisschen Spaß muss auch sein.
Heute, also seit 10 Jahren, sind Dinge wie Skalierbarkeit, Load
Balancing, SMP und HACP ins Vorfeld gerückt. Immer schön redundant
bleiben…
Und was sind euere Erfahrungen mit der Redundanz - und wo, auf
welchem Level, habt Ihr sie zunächst / zuletzt gemacht?
Euer
*neugierigbin*
Waran

Re: Warum verdongeln die ihre Software nicht? - BSA: 30 Prozent aller Software in Deutsc…

September 28th, 2008

softwareenn ein Hersteller meint (wir tun
> > das), es seinen Kunden zumuten zu müssen und zu können, dann darf er
> > bei dieser Fessel nicht an Geld und Features sparen!
>
> Ist der Preis wirklich so enorm?
Gute Stecker kosten in mittleren Stückzahlen ca. 50 EUR.
> > Das geht heute mit USB sehr gut. Da steckst Du doch auch Deinen
> > Memory-Stick ein, ohne zu lamentieren!? Ordentliche Stecker laufen
> > auch im Netzwerk, und dann merkst Du garnicht mehr, daß Du gesongelte
> > SW hast. Allenfalls weil Du mal kurz einen Trieber vom Netz ziehen
> > und drüberziehen mußt. Das machst Du aber bei anderem Schnickschnack
> > kommentarlos.
> > Also: Es ist sicher nicht ideal, aber die Horror-billig-Monsterdongel
> > der späten 80er sind lange tot!
>
> Billig im Sinne von Pfusch?
Joo, da war teilweise ein Transistor über die Druckerleitungen
gelötet…
Heutige Stecker sind nahezu völlig transparent und mit hochwertiger
Verschlüsselung ausgestattet, im Gebrauch sehr robust.
>
> Kann man im Netz irgendwo etwas über die verschiedenen Kozepte des
> Dongle-Designs finden? Würde mich interesieren …
http://www.wibu.de
UliKa
(wir sind Kunde dort, und wie man sieht, zufriedener)

Re: Warum verdongeln die ihre Software nicht? - BSA: 30 Prozent aller Software in Deutsc…

September 28th, 2008

> Wenn ein Hersteller meint (wir tun
> das), es seinen Kunden zumuten zu müssen und zu können, dann darf er
> bei dieser Fessel nicht an Geld und Features sparen!
Ist der Preis wirklich so enorm?
> Das geht heute mit USB sehr gut. Da steckst Du doch auch Deinen
> Memory-Stick ein, ohne zu lamentieren!? Ordentliche Stecker laufen
> auch im Netzwerk, und dann merkst Du garnicht mehr, daß Du gesongelte
> SW hast. Allenfalls weil Du mal kurz einen Trieber vom Netz ziehen
> und drüberziehen mußt. Das machst Du aber bei anderem Schnickschnack
> kommentarlos.
> Also: Es ist sicher nicht ideal, aber die Horror-billig-Monsterdongel
> der späten 80er sind lange tot!
Billig im Sinne von Pfusch?
Kann man im Netz irgendwo etwas über die verschiedenen Kozepte des
Dongle-Designs finden? Würde mich interesieren …
>
> UliKa
MfG
Illjuschin

redundante software freut die daus… - Höfliche Software steigert Zufriedenheit…

September 27th, 2008

toll, eine super statistik.
dabei ist es doch bekannt, das es mehrere arten von nutzern gibt.
primär einzuteilen in “ungeübte” nutzer und “erfahrene” nutzer (plus
das was dazwischen liegt)
die ansprüche der “beiden” nutzergruppen an das interface sind
natürlich entgegen gesetzt. so möchte der unerfahrene nutzer
redundante meldungen (merkwürdig, dass microsoft das bei
fehlermeldungen konsequent ignoriert) und auch redundante abfragen.
der erfahrene nutzer legt mehr wert auf direkte und prägnante befehle
(jeglicher form) um schnell und direkt das auszulösen was er möchte.
der erfahrene nutzer weiss schon bevor er einen befehl auslöst, was
der befehl bewirkt und möchte nur minimale (status-)meldungen. der
unerfahrene nutzer benötigt etwas mehr informationen.
wenn man nun davon ausgeht, dass weniger als 20% der computerbenutzer
wirklich plan von dem “zauberkasten” haben, so ist es nicht
verwunderlich, dass ein hoher prozentsatz software bevorzugen, die
umschreifend und supernett ihre fehlermeldungen präsentiert.
schliesslich wird von dieser benutzergruppe auch der computer
bevorzugt “belebt”, will sagen: mit “humanen” attributen belegt, die
es nicht besitzt. computer sollten deterministische arbeitsknechte
sein.
es ist vollkommen legitim, wenn unerfahrene benutzer lange und
ausschweifende und dabei untechnische, umschreibende meldungen
offeriert bekommen. allerdings sollte ein erwachsenes betriebssystem
in der lage sein, beide benutzergruppen zu befriedigen.
schauen wir uns windows an:
da
gibt es auf der einen seite die total daufreundliche oberfläche
(okay, macosX ist intuitiver, aber ich beschränke mich mal auf
gnu/linux vs. windows) - viele sachen sind unheimlich redundant,
nicht logisch, aber werden allgemein akzeptiert. auf der anderen
seite hat man die registry, die kein normaler mensch gescheit durch
gesunden menschenverstand (ohne von webseiten abzuschreiben)
konfiggen kann. keine (online-)hilfe zu den keys und nix.
fehlermeldungen mit nichtssagenden fehlercodes, etc.
dann gibt es kernbereiche die nur erfahrenen nutzern “vorbehalten”
sind. diese sind weit weniger redundant, logischer aufgebaut. weicht
man von den 5% der funktionalität ab, die die meisten nutzer nur
gebrauchen, ist man auf sich gestellt. man darf zwar klicken, die
steuerung ist aber trotzdem unintuitiv und stark von erfahrungen und
vorwissen abhängig.
leider ist es nur sehr mühsam (und nur in ansätzen) möglich, windows
ein interface abzuringen, welches ein minimum an redundanz bietet.
schauen wir uns gnu/linux an:
man kann frei wählen. entweder man benutzt die redundante und
“daufreundliche” (nicht abwertend gemeint!) oberfläche, zum beispiel
kde oder gnome mit gdesklets und allem schnickschnack, yast und
defaulteinstellungen, filebrowser und grafische tools oder aber man
nutzt direkte und un-intuitive, dafür (meistens *sic*) logisch
aufgebaute tools und befehle, mit denen man mit extrem wenig aufwand
viel bewegen kann.
ich sehe das so: man nehme einen laien, der sich zwar mit prinzipien
von computersystemen und betriebssystemen auskennt, jedoch nie vorher
mit windows und gnu/Linux in berührung kam. wenn man diesen nun an
windows setzt, so ist ihm vieles leicht erreichbar, alles was jedoch
einen deut vom “mainstream” abweicht umständlich und undurchdacht.
(beispiel: die registry oder [absichtlich?] versteckte features)
setzt man diesen dann vor gnu/linux ist ihm auch das meiste intuitiv
durch grafische tools zugänglich, er muss sich jedoch für
“spezialfälle” durch viel doku durcharbeiten und wahrscheinlich weit
mehr über die hintergründe des problems lernen als von ihm gewollt.
so nähern sich beide systeme von zwei seiten dem optimalen
durchschnitts-user-interface. windows von der dau-seite (ist ja
politik von windows: alles kann man voll easy einstellen - was aber
einfach nicht stimmt) und gnu/linux von der geek-seite (tja,
editieren von textbasierten configfiles und viel viel google.com).
fazit: “Höfliche Software steigert Zufriedenheit der Nutzer” mag so
stimmen, aber gemeint ist eigentlich “Höfliche Software steigert
Zufriedenheit der MEISTEN (durchschnitts-)Nutzer”
mfg
moersfan

Re: Keine Zeit für bessere Software… - Neue iX-Studie zum Software-Entwicklungs…

September 26th, 2008

softwareWarum haben die Leute in den Projekten nur so wenig Zeit, …
>
> Es gibt nur ein einziges wirkliches Problem in der
> Software-Entwicklung und das ist die Zeit. Man will immer zuviel in
> zu kurzer Zeit erreichen und wundert sich, dass das einfach nicht
> geht. Kein Tool und kein Management hilft, wenn die Anforderungen
> nicht eingehalten werden können.
Vielen fehlt einfach die Erfahrung und Übung im Schätzen der
Aufwände. Meiner Meinung lassen sich auch komplexe Sachverhalte von
erfahrenen Leuten halbwegs gut abschätzen. Unwägbarkeiten gibt es
natürlich i.a. schon, aber da ist es in anderen Branchen ja genauso.
Hinzu kommt oft, daß Firmen sich gegenseitig unterbieten, nur um
unbedingt irgendeinen Auftrag zu erhalten, anstatt einfach
abzulehnen, wenn die Kundenwünsche unrealistisch werden.
Eine besondere Kunst im Hinblick auf das Überleben und den guten Ruf
eines
Unternehmens besteht meiner Meinung darin, ein Auftragsangebot
auch einfach mal ablehnen zu können, wenn sich darin übertriebene
Phantasievorstellungen tummeln.
Gruß
dog

Re: Software-Patente für private Nutzung ausschliessen - Bundesjustizministerin gegen Software-Pa…

September 25th, 2008

und-co.de/blog/2008/09/23/gtd-mit-onenote-teil-3-durcharbeiten/”>softwarenge man mit Codecs, Packern und anderen Dingen kein Geld
> verdient, sollte man jedes Software-Patent privat nutzen dürfen
>
Zustimmung
> Sobald eine Firma einen mp3 Packer herausgibt, muss sie zahlen.
> Macht das mit allen anderen Technologien auch und das Thema
> ist vom Tisch. Dann wird es immer offene Varianten geben die
> nicht so sophisticated sind (GPG gegenüber PGP fehlen ca. 90%
> der Usabilityfunktionen). Alle haben gewonnen und keiner verloren.
>
> Naja, bis auf die Leute mit dem Machtwahn und Kontrollgeilheit.
>
> gruss
> Michael
>
Hier stimme ich nicht zu, denn es behindert den Entwicklungsprozess.
Nimm ein Stück Hardware, dann kannst du alle verwendeten Einzelteile
leicht darauf hin überprüfen ob ein Patent tangiert wird, und die
Menge der verschiedenen Teile an einem Auto oder Fernseher ist
vergleichsweise klein. Nimm eine Software, dann sind das leicht
100000 Zeilen Code oder mehr, hier wird es schon sehr viel
aufwändiger. Die Anzahl der betroffenen Patente wird aber nicht nur
daurch höher, sondern auch durch die Tatsache dass jeder Pfurz
in USA patentiert wird. Das meiste ist weit von dem Niveau von
z.B. mp3-Encoding entfernt. Die Software-Entwicklung wird
jedenfalls durch Patente immer teurer werden, und freie Software
wird irgendwann verhindert, da durch Patente dann ja auch der
Zwang entsteht Geld verdienen zu müssen. Wenn schon einfache Buttons
als Patent durchgehen, was bleibt dann noch um eine reduzierte
Version herauszugeben ?

Re: Warum verdongeln die ihre Software nicht? - BSA: 30 Prozent aller Software in Deutsc…

September 24th, 2008

software nicht! Wäre für mich ein Grund, nach Alternativen zu suchen.
>
> Ich hab mal mit Dongelgeschützer Software arbeiten müssen.
Das war sicher im letzten Jahrtausend. Und es gibt am Dongle-Markt
auch reichlich billigen Mist. Wenn ein Hersteller meint (wir tun
das), es seinen Kunden zumuten zu müssen und zu können, dann darf er
bei dieser Fessel nicht an Geld und Features sparen!
> Da steckt
> so großes ein Ding hinten an der Schnittstelle Deines Laptops, so daß
> dieser garantiert nicht mehr in die Tasche passt. Also immer fleißig
> an-und abbauen. Auch wenn Du dann an Deinem Dektop-PC arbeiten
> willst. Krabbelst immer unter den Tisch, um das Ding reinzustopfen.
> Irgendwann hast Du dann endlich mal Deine Notebookschnittstelle
> geschafft oder das Dongle verbummelt. Dann stehste da und nichts geht
> mehr.
Das geht heute mit USB sehr gut. Da steckst Du doch auch Deinen
Memory-Stick ein, ohne zu lamentieren!? Ordentliche Stecker laufen
auch im Netzwerk, und dann merkst Du garnicht mehr, daß Du gesongelte
SW hast. Allenfalls weil Du mal kurz einen Trieber vom Netz ziehen
und drüberziehen mußt. Das machst Du aber bei anderem Schnickschnack
kommentarlos.
Also: Es ist sicher nicht ideal, aber die Horror-billig-Monsterdongel
der späten 80er sind lange tot!
UliKa